Feed on
Posts
Comments

Ein Film, der mir schon mehrfach in den Händen lag, von anderen empfohlen und gesehen wurde.

Aber hier soll’s nicht um den Film gehen, dessen Inhalt irgendwie arg tragisch ist, sondern um die Frage:

“Was nützt die Liebe in Gedanken?”
Viele mögen sagen “nichts” – ich sage “alles”.

Gut, “alles” passt als Wort nicht, aber als Inhalt.
Wo ist Liebe, wenn nicht in Gedanken?
Unabhängig davon, dass Liebe ee nur ein perverses theoretisches Konstrukt ist.

Wo sonst gibt’s denn Liebe, wenn nicht in Gedanken?
Sex, Berührungen, Blicke, Aufopferung – maximal ihr Ausdruck, aber Liebe ist und bleibt Kopfsache.

Wo sonst kann die Liebe in jedwelcher (Ausdrucks-) Form besser existieren, als in unserer Phantasie, in unserer Vorstellungskraft?
Klar, ich kann mir nix von kaufen, aber auch nicht auf die Fresse fallen.
Man muss nur die Grenze zwischen Vorstellung und Realität wahren.

Und das ist nicht schwer.
“Wahre Liebe” zieht die Grenze schon automatisch, idealisierte Zustände, Personen, Interaktionen – heile Welt – Ponyhof – glücklich sein.

Genau dazu nutzt Liebe in Gedanken.
Sich aus den Abgründen der Dunkelheit erheben, die Schwingen auszubreiten und empor zu steigen.
Seelische Zufriedenheit, Glückseligkeit, Harmonie, Emotionsregulation.

Warum sonst gucken wir uns Filme an?
Was nützt die Liebe im Film, Fernsehen, Liedern, Träumen, bei anderen?
Richtig – Hoffnung, der Glaube an’s “Gute”, der Wunsch, irgendwann aufzuwachen und beim Blick zur Seite die Person zu sehen, deren abstrakte Projektion man vorher nur in Gedanken geliebt hat.

Aber hey, was nützt schon Liebe in Gedanken.

Robby, einmal

Ähnliche Beiträge

Trackback URI | Comments RSS

Leave a Reply

kostenloser Counter

Creative Commons License Amazon Partnerprogramm