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Fatalité

Ich steh auf fatale Frauen.
Hab ich das schonmal explizit so erwähnt? I don’t think so.
Es ist ja nicht so, dass ich’s brauch, dass man mir das Herz bricht – aber nur die, die die Möglichkeit zu haben, sind auch in der Lage, es zu heilen. (das hab ich so ähnlich schon mehrfach geschrieben)

Nein, ich mag Frauen, die’s drauf haben, wissen, was sie können, wie sie wirken und das eiskalt einzusetzen wissen. Mit diesem Touch Unberechenbarkeit, der sie vollkommen unverständlich und gerade deswegen reizvoll macht.
Würdige Gegnerinnen eben, mit denen man sich messen kann – spielenlocken & blocken :)

“Femme Fatale” eben, die verhängnisvolle Frau :)
Ein Spiel mit dem Feuer, an dem man sich wärmen oder verbrennen kann – und gerade letzteres ist das Reizvolle. Wie weit kann ich gehen, ohne, dass ich lodernd in Flammen aufgehe?!
Und der Gedanke, so ein bezauberndes und zugleich zerstörerisches Wesen zu “zähmen” – eine Herausforderung.

Weitaus fataler hingegen war die Tatsache, dass ich um 06:30 aufstehen musste.
Hey Leute, ich bin Student, was geht’n?
Nuja, fertig gemacht und als Ersatz/Aushilfe mit der Kindergartengruppe meines kleinen großen Bruders zum Eislaufen gegangen. War ganz putzig anzuschauen *hehe*
Und in Zukunft darf ich mit auf’s Eis (und nochmal mitkommen :) ), nur neue Handschuhe (vergl. hier) muss ich mir bis Dienstag kaufen – und dann wieder früh aufstehen.
Aber hey, dafür krieg ich Unterricht bei’ner 1A-Trainerin. Die wahr echt klasse, sowohl didaktisch, als auch von ihrer Ausstrahlung, ungeheuer positiv und sympathisch.
Folglich lern ich Tipps & Tricks, was das Eislaufen angeht, pass nebenbei auf die Kinder mit auf und hab’ne ungeheure Menge Spaß :)

Was mir aufgefallen ist:
Wir werden nicht anders, nur älter.
Gut, Menschen verändern sich schon – aber vom Grundprinzip bleibt alles gleich.
Die gleichen Personen, Geschichten, Konstellationen, mit dem Unterschied, dass es mit zunehmendem Alter nur weitaus komplexer und vielschichtiger wird.
Ich mein, selbst in der Kindergartengruppe gab’s schon die typischen Rollen.
Die Prinzessin, die mit eigenen Hightech-Schlittschuhen kommt, die aggressiven/unkontrollierten Kerle (naja, in dem Alter vermutlich normal), die eher “intelligenten”/zurückhaltenden, das niedliche Mädel, das es jetzt schon ausschließlich zum Draufgängertypen zieht, der aber keinerlei Interesse zeigt.
Mädels, die schon jetzt’ne besondere Ausstrahlung haben und irgendwann vermutlich zu männermordenen Vampiren (see above) werden.
Klar, die Formulierungen hier sind bissl überzogen, aber im Endeffekt war’s schon im Kindergarten so, wie’s jetzt ist. Dass es intraindividuelle Unterschiede gibt, und vielleicht auch (oder besonders) aus einem intelligen/zurückhaltenden Mädel ein bösartiges, und doch reizvolles Wesen wird, ist klar.
Aber das Spiel bleibt das gleiche, es verändern sich maximal die Rollen und Spieler wechseln in bzw. aus dem Spielfeld in ein anderes, wo sie sich dann möglicherweise neu anpassen müssen.
“Unter den Blinden ist der Einäugige der König.” – kommt er zu den normal-sehenden, sieht die Sache schon ganz anders aus.

Robby, die zweite Maus bekommt den Käse

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2 Responses to “Fatalité”

  1. [...] Angezogen, Felix geschnappt und mit seiner Kindergartengruppe mit zum Eislaufen gegangen. Heute durft’ (bzw. konnte) ich mitfahren (vgl. letztes Mal) – Schuhe bekommen, Handschuhe angezogen, wenn auch nicht meine eigenen, und anschließend rauf auf’s Eis. [...]

  2. [...] Interaktion ist nur die Wiederholung einer früheren – zumindest im Kern. Ich verweise auf den Blogeintrag zwecks der Rollenverteilung im Kindergarten. Außerdem spricht das für die Aussage “Das Leben ist eine Schleife.”. Diese [...]

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