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Schwerelos

Auch wenn ich mich mittlerweile schwer und müde fühle – was aber durchaus positiv zu sehen ist.

Ich war heute schwimmen.
Richtig schwimmen, nicht nur emotional. Das erste Mal seit Jahren Ägypten vor knapp einem Jahr. Gestern ausgemacht, heute dagewesen und ja, eben geschwommen.
Nebenbei übelst abgefeiert, fiese Späße gemacht und Unmengen gelacht – yop, Sebbe war mit.
So kann man das auch stehen lassen – erzählen kann und will man die Erlebnisse gar nicht. Entweder man ist dabei, oder man hat Pech gehabt :)

Am Ende lagen wir dann nur noch auf unseren Liegen – tropisches Flair, “Palmen”, Sonnenstrahlen und Meeresrauschen. Nicht nur der Körper war im Wasser schwerelos, auch der Geist nach dieser Anstrengung, die doch so ungemein befriedigend und wohltuend war, und irgendwo doch mehr Energie gegeben als genommen hat.
So konnten wir uns kaum noch aufraffen, hätten beinahe unsere Auscheckzeit verpasst – waren immerhin drei Stunden drin. Als Studenten!

Anschließend Richtung McDonalds gelaufen, gegessen, beinahe wegen den Unmengen vorbeiströmenden dummen Menschen erbrechen müssen, philosophiert, über die Jugend, Frauen und überhaupt und sowieso, wie auch so schon zwischendurch.

Eigentlich würde es reichen zu sagen: Mit Sebbe schwimmen gewesen und anschließend essen.
Das verrät alles und doch nicht zu viel, über die tollen Dinge lohnt sich’s irgendwie gar nicht so sehr zu bloggen wie über die schlechten.
Aber wenn man einmal dabei ist: Bücher kaufen waren wir auch noch. Bücher, obwohl ich mir erst letztens welche gekauft hab und somit mehr als genug zu lesen hab.
So zieren nun neben Alfred Adlers “Der Sinn des Lebens” und “Menschenkenntnis” neuerdings “Vollidiot” (Pocherfilm und so!) und vor allem “Spieltrieb” meinen Tisch.
Letzteres hatte ich schon ein gutes Jahr zuvor in der Hand – passt irgendwie zum schwimmen – und dazu passt Paulo Coelho, den ich am selben Tag erstmals gelesen hab.
Nuja, vermutlich war ich damals noch nicht bereit zu spielen – nicht, dass ich es jetzt wäre, aber ich bin besser geworden, und so bekam ich vor Kurzem die Empfehlung zu diesem Buch, was somit Mitauslöser war, es doch endlich zu kaufen, nachdem ich es beim letzten Büchereibesuch auch schon wieder in der Hand hatte.

Manche Dinge kehren immer wieder, manche Dinge entschwinden wieder – wenn sie weg sind’s, ist’s zu spät, so bleiben die Gedanken im Zustand der völligen Schwerelosigkeit hier unerwähnt. Auch wenn sie durch diesen Absatz doch erwähnt werden, aber das ist egal – schürt Interesse, gibt (Auf-)Trieb.

Spieltrieb.
Man möge mir bitte die Qualität des Eintrags entschuldigen.
Mir geht’s zu gut, ich bin zu erschöpft, mein Körper ist mit Leben gefüllt – fühlt sich gut an, sieht besser aus als sonst -, und das alles nur wegen einem kurzen Abstecher ins Wasser.
Ich sollte eigentlich schlafen statt schreiben.

Robby, Elixier des Lebens

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One Response to “Schwerelos”

  1. [...] Schwimmen. Was ein(maliges) technisch unsauberes Rumgeplansche für ein geiles Körpergefühl vermitteln kann, diese gefühlte Körperspannung, dieses Leben – aber das gab’s letztens ja auch schon. Hat jedenfalls bis jetzt angehalten, wenn morgen davon noch was übrig ist, stört mich das auch nicht – ich sollte öfter schwimmen gehen. [...]

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