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Die Aussage, dass ich möglicherweise ein Schmetterling bin stimmt so wohl nicht ganz.

Momentan befinde ich mich wohl in so einer Art Kokon.
Mein Leben verändert sich, von Tag zu Tag – und in den letzten Tagen und Wochen scheinbar mit rasanten Schritten und – man könnte fast sagen, ausschließlich zum positiven.

Meine Selbst- und die Wahrnehmung durch andere scheint sich zu ändern – zu sagen, ich werde mehr ich selbst, würde implizieren, dass ich wüsste, was (wer) ich bin.
Als wir heute die Big Five und die zugehörigen Adjektive durchgegangen sind, schien es mir so, als würde ich mich auf fast allen Dimensionen bewegen – in eine andere Richtung entwickeln.
Wobei… so wirklich? Am ehesten viel mir wieder Ambivalenz ein beziehungsweise Facettenreichtum.

Nein, in den letzten Tagen war mein Leben wirklich positiv.
Ein Mädel kennen gelernt, mit dem ich mich super verstanden habe – ob und in welche Richtung sich das weiter entwickelt, sei erstmal dahin gestellt. Wichtig ist, dass es noch jemanden gibt, der mich faszinieren kann – alles was danach folgt, ist gewissermaßen Neuland.
Seit heute Besuch von einer ehemaligen Kommilitonin meiner Mutter, mit der ich mich eben schon äußerst gut unterhalten und charakterlich wohl einiges gemeinsam habe.
In der Uni finden sich auch schrittweise Leute, deren Kontakt durchaus angenehm ist – kann mich also fast gar an sich nicht beschweren.

Es ist fast so, als schwirrten die anderen Schmetterlinge um mich herum, um mich bei meinem Schlüpfen zu beobachten – mir möglicherweise sogar dabei zu helfen.
Mein Kokon pulsiert – bei der derzeitigen Entwicklung wird’s wohl nicht mehr lange dauern, bis ich ihm entsteige.

Nein, momentan ist’s gut – und nach dem intelligent begonnen Gespräch vorhin so gut, dass ich auf Ausführungen über das heutige Gerechtigkeitspsychologieseminar, Verfahrensgerechtigkeit, eines parasitären Befalls meines Kokons und mir als Seelenattentäter verzichte.

Die Infizierung meiner positiven Energie wurde erfolgreich negiert, ist nun wieder rein positiv und wird weiter aufgeladen, um sie entsprechend implementieren oder zumindest auskosten zu können.

“Jungs, die eine feminine Seite an sich haben, sind die interessantesten.” (die Kommilitonin meiner Mutter :mrgreen: )

Robby, *bumm*

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One Response to “Von der Raupe zum Schmetterling”

  1. on 30 Mai 2007 at 01:30 Maja

    Manmanman…^^ Super

    Facettenreichtum, pulsieren, aufleben, sich häuten, wirklich werden, ECHT, sich fühlen und die Welt, mit allem verschmelzen, vollkommene Einheit…hach. Ein Rausch, nicht wahr?
    Jaa, das kenne ich. ;) Die Dunkelheit ist zwar faszinierend mit ihrer Geheimniskrämerei,
    doch wieviele Farben erzeugt das Licht!
    Es ist einfach so erfüllend, so … Harmonie, genau! Wahre Harmonie, nicht Stagnation. Harmonie in der Bewegung. Der von dir angesprochene Idealzustand.
    (Übrigens: Kraemer ist vom Klang her mein Lieblingswort. Das ae, so weich, wie es hinter dem r abgerollt wird, ist einfach ein Genuss, faszinierend irgendwie..)

    Man, bei dem Gerede über’s Aufleben verfalle ich selber in den Rausch. Jetzt wird’s wieder nix mit lernen XD Nur zeichnen, zeichnen und nochmals zeichnen. Und die frustrierenden Farben, zumindest die flüssigen, größtenteils ignorieren. Ach, ich werd’s soweso nicht lassen können >.

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