STET – Nacht II
12. Oktober 2007 von Robby
Wo ich eben mit Frauen endete, könnte man hier fast – in einem weitaus positivieren Sinne – mit ihnen beginnen.
Nachdem Sven und ich nach kurzen Abstimmungsschwierigkeiten überpünktlich bei der Abendlocation ankamen und nach kurzer Sammelphase anschließend hineingingen, wurde sich erst einmal ein Tisch geschnappt und Mädels geangelt. Zumindest wurde uns letzteres von einer Mitmentorin vorgeworfen, die wir dann natürlich auch gleich zu uns an den Tisch geholt haben
Der kurzen “Fremdtischansage”, die dort sitzenden Damen mögen sich doch bitte aus diversen Gründen betrinken aufgrund des Mindestumsatzes von 500€ doch etwas zu trinken holen, folgte – wie, weiß ich gar nicht mehr -, die Aufforderung mich doch zu ihnen zu setzen, was später wiederum von oben genannter Mentorin wieder gegen mich auszulegen versucht wurde, dass nur Mädels um mich herum wären.
Wir haben uns gut unterhalten wäre zuviel des Guten, da ich wiedermal viel zu viel geredet habe, auch wenn ich hin und wieder Rettungswürfe gestartet habe, wollte ich doch keine Monologe halten, sondern interagieren. Inwieweit mir das geglückt ist – uhm – weiß ich nicht. Lässt man meinen (vermeintlichen?! Vielleicht war es gar nicht sooo schlimm :/) Gesprächsanteil mal außen vor, trifft der obige kursive Satz – aus meiner Sicht – absolut zu. War ein angenehmes Gespräch, gut unterhalten passt allein begrifflich auf eine Gesprächsrunde von zwei bis sechs Personen eher weniger, sondern eher auf einen dialogartigen Austausch. Polylog – yeah.
Aber nein, viel zu viel erzählt habe ich…
Den Weg nach Hause lass ich hier einfach mal außen vor. Es ist spät, mir ist kalt, ich muss früh raus, ich bin müde, mir ist kalt!, das Schoko-Croissant ist aufgegessen und ich hoffe, die Bahn streikt morgen früh nicht. Also nicht so, dass ich überhaupt nicht nach Jena komme. Nicht nur wegen den Ersties, aber da war ja noch die Sache – und auf unnötige Renner- bzw. Reibereien habe ich keine Lust.
Dass ich die Wette eigentlich nur aufgrund “unlauterer Mittel” verloren habe, sei nur am Rande erwähnt. Aber Wettschulden sind Ehrenschulden, wurden aber am heutigen Abend entsprechend verschoben – werden wohl so mal was trinken gehen.
Sind ja noch paar Jahre Zeit
Robby, analyting stories
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