Es ist unbeschreiblich, wie sehr Frauen einen beflügeln können. Einem Lebensenergie einflössen – vitalisieren. Libido pulsiert durch den Körper, die Augen leuchten, ein sanftes Lächeln auf den Lippen. Das blühende Leben.
Es ist… anders. Realistischer.
Kein blinder Sturz in die Tiefe – die Flügel verschlossen, einander umschlungen und sich gleichzeitig wegstoßend. Kein unkontrollierter, wenn auch besinnlicher und entfachender Rausch, der einen in Flammen aufgehen und womöglich verbrennen lässt.
Es ist… etwas Neues. Vielleicht das, wovor ich mich immer gefürchtet habe. Das, was ich möglicherweise brauch(t)e und von dem ich dachte, dass es mir niemand geben könne. Beziehungsweise ich das nicht zulassen konnte oder wollte.
Es ist… die Zweiflügler-Geschichte. Ein Einander-an-die-Hand-Nehmen, gemeinsames Laufen und vorsichtige Sprünge, um zu sehen, ob man noch wieder fliegen kann.
Eine – vielleicht nicht gleiche, aber zumindest sehr ähnliche Sprache. Zwei Flügel, die schon jetzt am Anfang zu harmonieren scheinen. Verständnis.
Das Offenlegen eigener Wunden und verletzlicher Stellen trotz der Angst, deswegen möglicherweise in die Tiefe zu stürzen. Die Schwäche, die nicht dazu führt, dass man fällt, sondern nur noch stärker festgehalten und in dem Arm genommen wird. Sicherheit und Geborgenheit.
Das Schließen der Augen.
Das Fallenlassen des Körpers, des Geistes – des Selbst.
Es ist… unbeschreiblich.
Wunderschön.
Und nicht in Worte zu fassen.
Robby, Wolkenbruch
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Dafür hastes aber sehr schön in Worte gefasst.
Ich will auch
Oh wie schön!!