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Basti, ha!

Heute war es endlich so weit: das lang geplante Treffen mit bastih.

Suboptimaler hätte es eigentlich schon fast nicht mehr gehen könne. Er acht Stunden Blog Blockseminar, ich sechs zuzüglich vorausgehender Nachprüfung. Zumal ich schon fast auf dem Sprung nach Hause war als die Frage per SMS eintrudelte, ob ich denn noch in Campusnähe sei. Ich stand noch im Hörsaal…
Kurz fertig gemacht, draußen auf die kalten schwarzen Fließen gestellt – unübersehbar, mitten ins Rampenlicht, oder wie man die einzig kleine lichtspendende Lampe dort bezeichnen möchte. Drauf und dran gewesen die zweite SMS zu schreiben als die Straßenbahn einfuhr, ich kurz nachdachte und “Nachricht speichern?” mit “Ja.” beantwortete.

Trotz fast nächtlicher Dunkelheit und persönlich zunehmender Blindheit einander problemlos schon auf Entfernung erkannt. Eigentlich wollte ich mir Blind Dates ja abgewöhnen, aber… :ugly: Kleiner Spaß am Rande, wenngleich selbst derartige Treffen dennoch ein gewisses Risikopotential bürgen. Man kennt sich nur aus dem Internet, vom Schreiben, wie ist der andere wirklich drauf, wie kommt man selbst rüber, womit fängt man das Gespräch an, Gesprächspausen/-stocker/-verlauf etc.?! Fragen, die einem für einen kurzen Moment durch den Kopf schießen, wenn auch nicht unbedingt bewusst. Nur finde ich derartige Begegnungsformen kritisch – ich hatte mich an anderer Stelle mit Sven von der TBZ im Rahmen der Bloggerwanderung und dem Thema “Frauen, Blind Dates, Erwartungen, Kongruenz, selbsterfüllende Prophezeiung…” darüber unterhalten. Und Fakt ist, dass der reale Eindruck (unabhängig des Geschlechts, Grund des Treffens) ein vollkommen anderer sein kann. Mimik, Gestik, Körpersprache, Stimme, Sprache, unbewusst vermutlich auch Geruch – eben Ausstrahlung und Sympathie.

Lange Rede, unnötiges Gefasel, kurzer Sinn: Die “erste Eindruck”-Phase haben wir schnell und problemlos überstanden, nach kurzem Gestocke, wo wir denn was trinken gehen, in Bewegung gesetzt und das Gespräch losgetreten, das fröhlich weiterlief.
Wo ich eben so viel darüber geschrieben habe: Basti kam mir real irgendwie erwachsener/älter – vielleicht auch einfach nur anders – vor, als ich es von seinen Fotos erwartet hätte. Stilsicher. Seine Tasche samt passendem Portemonnaie – grandios :D

So saßen wir dann also in einem Café, wenn auch nicht wie geplant bei einem Kaffee sondern bei Bier und Kirschsaft. Wobei ich wohl selbst in ersterem Fall bei meinem Standardgetränk gelandet wäre – oder eben Tee. Beim nächsten Mal vielleicht, hat der Unterhaltung jedenfalls keinen Abbruch getan.

Worüber sich nun zwei hmm – mitunter weltfremde (surreal!) und wirre (abstrakt bleiben!) Schreiberlinge des world wide web unterhalten? Auf diese Antwort kann es natürlich nur eine Antwort geben: Frauen.
Auf die kamen wir eher by accident, nämlich durch (seinen!) Bezug auf einen Blogeintrag und meinen dortigen Kommentar. Nicht, dass es heißt ich würde immer damit anfangen! Wobei wir wohl auch sonst früher oder später dort gelandet wären. Männergespräche eben – worum soll es sonst gehen, wenn nicht um Frauen.
Mehr muss man – bei allem Interesse vor allem seitens der weiblichen Leserschaft – eigentlich nicht darüber verlieren. Ich wüsste auch gar nicht, was ich groß erzählen sollte, habe ich doch viel zu viel geredet. Ob ich im Gegenzug alles verstanden habe, ist die andere Frage. Ich hoffe, mein Unterbewusstsein hat sich die ein oder andere Sache rausgegriffen, überarbeitet die nochmal und implementiert sie anschließend in mein System.
Ich fand das Gespräch jedenfalls äußerst angenehm. Wäre vielleicht interessanter geworden, hätten wir uns (vordergründig) über die Abgründe unserer Gedankenwelten unterhalten, hatte ich doch das Vergnügen, in seinen Texten mehr als hochwertige Zerstörungskraft zu finden. Aber wir hatten ja die Frauen. So viel nimmt sich das ja nicht, und so haben wir gleich ein potentielles Thema für’s nächste Mal.

Nein, hat mir gefallen. Stimmten auch in vielen Ansichten überein, war die Frauenwelt nur Ausgangspunkt für andere Themenab- und anschnitte. Stichwort Geburtstage zum Beispiel. Darüber könnte ich jetzt sogar lesbar schreiben. Brauch’ ich aber nicht, könnt ihr nämlich schon mehrfach nachlesen. Suche und/oder Archiv hilft.

Er hat mich übrigens älter geschätzt beziehungsweise erwartet, als ich eigentlich bin. Von dem her, wie ich schreibe und so. Scheint ein neuer Trend zu sein (zuletzt/-erst von einer Erstiline gesagt bekommen) und ist irgendwie komisch, wurde ich doch vor nicht allzu langer Zeit immer jünger vermutet.

Robby, viel zu viel geschrieben

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6 Responses to “Basti, ha!”

  1. on 12 Jan 2008 at 00:09 Schaf

    Also ich habe mich bei meinen livejournal-Treffen nicht über Männer unterhalten. Vielleicht einmal von vier Malen. Ich glaub das spricht für die Personen :) Männer sind es nicht wert, dass man sie ständig in den Mittelpunkt stellt. Frauen scheinbar schon ;)

  2. on 12 Jan 2008 at 00:11 Schaf

    Ist der Basti auch der Typ, der auf seinem Blog da zu sehen ist? Auf den Fotos? Der sind aus wie mein Lieblings-Dozent :)

  3. on 12 Jan 2008 at 00:24 Robby

    Hey, da ist aber jemand frech…

    Basti, der Typ auf den Fotos, in seinem Blog?! NEEEIIIINNN *armwedel* – wie kommst du denn darauf?!
    So alt, dass er Dozent sein könnte, ist er allerdings noch nicht (ok, theoretisch schon, praktisch eher weniger).

  4. on 12 Jan 2008 at 00:31 Schaf

    Hätte ja sein können, dass das Werbung/sonst was ist – wer weiß.
    Der ist ganz jung. Also zwischen ähm… 25 und 37. Genauere Angaben hat er nicht gemacht. Aber wirken tut er jünger als 30. Und er sieht ihm nur auf den Fotos mit Brille ähnlich.

  5. [...] und Schwanzvergleich….flo on 1003 und Schwanzvergleich….Penisbruch on Penisbruch am Morgen.Vom Leben gebloggt&#… on 1511 und Inkarnation von Hoffn…saripari on 0547 und der Luxus der [...]

  6. [...] Nachdem bastih heute Vormittag zeitlich verhindert war, verschoben wir das Treffen. Zwei Stunden später saßen wir im “Quirinius” und unterhielten uns, wie schon beim Erstkontakt einige Zeit zuvor. [...]

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