Gedankenfräse
12. Januar 2008 von Robby
Nach dem Treffen am Bahnhof stehend und anschließend im Zug sitzend, starteten unnötigerweise die Motoren und ratterten in meinem Kopf herum. Maschinen, die bis zu dem Zeitpunkt geschwiegen hatten. Unnötige Gedanken, die eigentlich keiner braucht.
Die Feststellung, dass ich trotz Grundlosigkeit mitunter immer noch zu negativ denke. Worst Case Scenarios. Bunte Gedankenspiele, die mehr in ein alptraumhaftes Schwarz-Grau getaucht sind. Verläufe, die von dramatisch bis tragisch reichen, inhaltlich aber locker Drehbuchpotential hätten und was für die sträflichst vernachlässigte “Versuch dich”-Kategorie wären. Nur eben nicht schön.
Aufgrund des eigenen Wissens ob der Unsinnigkeit, gelang es mir glücklicherweise die Überlegungen – zumindest zum Teil – beiseite zu schieben. Unbegründete Sorgen und Bedenken. Die aber nun mal da waren, wenn auch…
Nuja – ist auch egal. Manchmal gibt es solche Phasen, schult immerhin einigermaßen die Selbstkontrolle/-regulation. Und die Phantasie – wenn auch nicht unbedingt mit schönen Bildern.
Aber Schönheit liegt ja im Auge des Betrachters und Maschinen funktionieren nicht immer – oder beißen sich die Zähne aus.
Robby, (einigermaßen) widerstanden
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Die Fähigkeit, es “beiseite zu schieben” ist ja schon mal viel wert. Wenn ich mich erstmal in irgendeine (dumme) alptraumhafte Vorstellung hineingesteigert habe, komm ich da nicht so schnell raus ehe sich herausstellt, dass alle Sorge unbegründet war.