Tödliche Frauen
12. Februar 2008 von Robby
Wer eine Hochschule und folglich im besten Falle – zur Überbrückung langweiliger Veranstaltungen – auch die aktuelle “Unicum” zur Hand hat, schlage bitte einfach Seite 18 auf.
Tödlich, absolut tödlich. Die Klasse Frau welche mich instant killt, einfach so im Vorbeigehen. Sowas erkennt man auf Fotos. Nicht bei vielen, aber es sind auch nur wenige.
Läuft man einem solch seltenen Exemplar irgendwo über den Weg gibt es nur eine Devise, die es zu befolgen gibt: Lauf.
Nicht stehenbleiben und keineswegs anfangen zu rennen. Damit würde man nur die Aufmerksamkeit und somit die Jägerin hinter sich herziehen. Einfach ruhig bleiben, weiterlaufen. So tun als wäre nichts geschehen. Hoffen, dass sie einen am Leben lässt – einen nicht anspricht.
Sollte sie das tun: Renn!
In der Auseinandersetzung mit derart fatalen Frauen gibt es vier Phasen:
Phase I – Ihr trefft euch nur einen Augenblick
Doch dieser eine Moment reicht. Sie läuft durch dich durch und rammt dir dabei kurz ihr Schwert ins Herz. Du spürst den Stich ganz genau, selbst noch einige Sekunden später. Ein Lächeln zaubert sich auf deine Lippen, dir geht es gut und du läufst weiter.
Spätetens nach einigen Minuten ist sie vergessen, das Bewusstsein verflogen.
Phase II – Nonverbaler Schlagabtausch
Quasi die Verlängerung. Aus irgendeinem Grund ist (und bleibt) sie in deinem Sichtfeld. Deine Augen zieht es immer wieder zu ihr. Ob du willst oder nicht, du kannst nicht anders. Wann immer sich eine derartige Konstellation vermeiden lässt, vermeide.
Wenn du die Situation selbst herbeigeführt hast: Gratulation, das war dein erster Schritt ins Verderben.
Wenn sich die Situation (un)glücklicherweise so ergeben hat: Halt es aus und genieß es. Und sobald es an der Zeit ist, steh wortlos auf und geh.
Diese Stufe zieht ihre Bahnen etwas weiter. Vermutlich denkst du noch am Abend “was wäre gewesen, wenn…”, nachdem du der geheimnisvollen Unbekannten zuvor einen Blogeintrag gewidmet hast. Die nächtliche Frage führt uns zu…
Phase III – Der Kontaktaufbau
Solltest du selbst das Gespräch angefangen haben, bist du mehr als töricht. Und immerhin über deinen Schatten gesprungen. Dennoch ist es jetzt an der Zeit sich präventiv das Leben zu nehmen. Du wirst es dir danken.
Sollte sie dich in ein Gespräch verwickeln, ist es spätestens jetzt an der Zeit panisch aufzuspringen und wild schreiend wegzurennen. Falls es dafür zu spät ist, siehe die Vorgehensweise zuvor (“Ich spreche sie selbst an.”).
Ehrlich gesagt ist es selbst hier noch nicht zu spät. Im besten Fall sorgst du dafür, dass sie dich nie wieder sehen kann oder will. Selbst seinen Vornamen in Zeiten des studivz zu nennen wäre zu viel. Schlimm genug, dass sie weiß, wie du aussiehst. Wenn sie gut ist, findet sie dich auch so.
Und sie ist verdammt gut. Selbst wenn sie es nicht ist, solltest du zu deiner eigenen Sicherheit davon ausgehen.
Sollte eine derartige Verfahrensweise nicht möglich sein, tu dir einen Gefallen und belass es in Zukunft bei Phase I:
Laufen, (freundlich) zunicken, weitergehen.
Der Umstand, dass ihr womöglich Flow habt und dich eure Interaktion geistig erfüllt, ist nur ein Vorbote der Apokalypse. Krieg die Kurve oder fahr geradeaus gegen den Baum.
Phase IV – Ihr lernt euch kennen
Euer Kontakt intensiviert sich. Ihr trefft euch zunehmend häufiger, verbringt Zeit miteinander und tauscht euch über private Dinge aus.
Was früher nur ein kleiner Stich war, lässt dich nun wie einen Luftballon zerplatzen. Während alles so schön und erfüllend aussah, haben sich die kalten Ketten um dein Herz gelegt und warten nur auf den Knopfdruck sich zusammenzuziehen.
Ab dem Punkt bist du nicht mehr zu retten. Verabschiede dich, denn das war dein Leben – und stirb.
Robby, weiterblättern

Ist Unicum die Zeitschrift die immer im Cinemaxx ausliegt?! Hab ich Dienstag natürlich schon an ihrem Platz gelassen.
Keine Ahnung, ob und wo genau die in anderen Städten ausliegt. Weiß nur, dass die bei uns – oh Verwunderung – in der Uni rumliegt. Neben paar anderen entsprechenden Zeitschriften.
[...] sehr ich hier auch über tödliche Frauen geschrieben habe, so sehr scheine ich teilweise selbst [...]
[...] von diesen beiden Einträgen ergibt sich eine Konstellation, die ein enormes Spannungsfeld erzeugt und doppelt [...]
[...] “Treffsicherheit” (vermutlich ebenfalls zu persönlich *grübel*) “Tödliche Frauen” (einer meiner Favoriten) “Unerklärlich” (wegen Evil Eye Kittens Kommentar *pfeif*) [...]
[...] vorgetragenen Texte waren “Ankündigung”, “Tödliche Frauen” und “Wie der Jäger sich jagt”. Ich denke, in Zukunft dürften auch [...]
[...] Massenmedien entdeckt und regelrecht Kaputtkommerzialisiert werden würde. Der zweite Beitrag, Tödliche Frauen ging es dann um ein Sorte Frau, die er keinesfalls näher kennen lernen wollte. (kann man [...]
[...] ich ihr länger als einen Augenblick begegnen, gälte es sofort die Flucht zu ergreifen. Solche – Frauen – sind – tödlich. Und üben gerade deswegen einen ganz besonderen Reiz aus. Das Spiel mit dem Tod [...]
[...] Um nicht weiter über Nichtigkeiten zu reden, kommen wir auf Marie zu sprechen. Ein Mädchen der Kategorie absolut tödlich. Zehn Minuten mit einem Exemplar dieser Klasse und ich wäre tot. Aber glücklich. Ich denke, ganz so schlimm wäre es heute nicht mehr. Zumindest ist das meine Hoffnung. Das macht diese Frauen nicht minder gefährlich. Angucken und an ihrem Anblick erfreuen, das reicht aus. Sollte sich eine zufällige Begegnung ergeben: Der Weg in den eigenen Untergang. [...]