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Lucky # Slevin

Nachdem der Erwerb dieses Films in diesem Eintrag mehr als einmal abgehandelt wurde, vielleicht ein paar Worte zum eigentlichen, am Freitag Abend gesehenen, Film.

“Lucky # Slevin” erzählt nicht nur eine actionreiche Geschichte, sondern paart das Ganze mit einem intelligenten Verlauf und regelrecht sarkastisch-zynischen Momenten. Ich verweise auf die deleted scenes der Bodyguards. Wirklich zum Schießen *lach*

Trotz der humoristischen Seite basiert der Film von Anfang an auf einer gewissen Tragik und ist rein menschlich wirklich übel.
Die Verworrenheit des Films entsteht vor allem aufgrund eines Schnittes am Anfang, den man einfach dem Anstand der Macher hätte zuschreiben können. Wichtiges, inhaltliches Mittel – sonst wäre der Film zu einfach. So sucht man die ganze Zeit die Zusammenhänge und versucht die Fäden zu einem einzigen Roten zusammenzulegen, was vollständig und in allen Einzelheiten eigentlich nur am Ende bei der Auflösung gelingt. Wirklich gut gemacht und treffender Schluss, auch wenn der menschlich nicht besser ist als der Anfang.
Aber da schließt sich der Kreis.

Wobei mich das Ende von einer Seite her mehr fasziniert hat. Aber ich will nicht mehr verraten und vorwegnehmen, als ich ohnehin schon getan habe. Es war dennoch regelrecht beeindruckend. Nicht zur Nachahmung, aber zum Anschauen zu empfehlen.

Robby, Kansas City Shuffle

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