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Den Rückweg trat ich aus bereits genannten Gründen früher als erwartet an, so dass ich die Liebste unterwegs einsammeln konnte, die an dem Abend bei dem Konzert einer Freundin war. Gemeinsam traten wir den nach-Hause-Weg an, ich holte mir zwischenzeitlich noch etwas zu essen – in der Hektik und Aufregung zuvor kam man ja zu nichts.

Der Gedanke, noch am Abend (bis in die Nacht) zu bloggen, wurde bei aller Lust und Motivation verworfen. Zu müde war der Körper und ist mir mein heimischer Arbeitsplatz inklusive Tastatur und Maus lieber, vor allem, was die ganzen Verlinkungen angeht. Mit einem Touchpad spastet man sich bei dem Versuch ja tot.

Also fielen wir ins Bett. Während mein physisches Ich sich nach Schlaf sehnte, dachte mein Geist gar nicht daran. So müde und schläfrig ich auch war und wollte, ich war kopftechnisch hellwach. Die Verarbeitung des Abends, der eigenen Darbietung und Schlüsse, die daraus gezogen werden können und müssen sowie die Überlegung, was ich wie schreibe und formuliere. Die Krux der Gedanken, die ich im nächtlichen Moment nicht abwenden konnte.
Ich will gar nicht wissen, wie lange ich nicht schlafen konnte oder es sich für mich zumindest nicht nach Schlaf anfühlte. Die Vögel fingen draußen schon an zu zwitschern, als die Liebste mich bat, in einer Schlafstellung auszuharren, schien ihre Nacht unabhängig der meinen auch nicht die beste zu sein. Und so schlief ich irgendwann tief und fest ein – zwischendurch auf eine Uhr zu schauen habe ich mir erspart.

Heute morgen aufgewacht, hat die Liebste doch heute Blockseminar (Blogseminar *höhö*). Ich war dann wach, da war es um acht. Ein bisschen im Internet gesurft, aufgestanden und in einem äußeren als viel mehr inneren grenzdebilen und halbtoten Zustand den Heimweg angetreten. Während sich mein Geist wieder – oder immer noch – auf der Höhe befand, war mein Körper kurz davor in unendliche Abgründe zu treten. So sehr am physischen Abspacken war ich in letzter Zeit echt nicht mehr. Herz, Magen, Augen, Kopf – alles grenzwertig und nichts, womit man sich nach draußen wagen sollte. Man könnte sagen, ein Wunder, dass ich nicht zwischendurch umgekippt bin. Vor allem keine Verfassung, in der man bloggen sollte.

Aber Unvernunft war schon immer etwas tolles.

Robby, be more

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2 Responses to “Bloggerlesung – das Danach”

  1. [...] gelacht” und ihre “wunderschöne, leider weibliche, begleitung auch“, Robby hat danach schlecht geschlafen (und wohl am meisten dazu geschrieben), jabb beurteilte die Veranstaltung als “großen [...]

  2. [...] dabei waren unter anderem Textspeier, maikdaum, Pest Krause, smikey, die heldin, Robby, jabb, basti, pulsiv, kassandra , baytor und petra, die in Hamburg per Mogulus live dabei war und [...]

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