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Auswertung IST 2000-R

Hier die gesonderte Auswertung der hier genannten Profilierungsbeschäftigung.

Getestet wurde mittels des IST 2000-R, Grundmodul A (ohne Merkfähigkeit und Wissenstest). Nähere Informationen zum Test findet man zum Beispiel hier.
Die Bearbeitungszeit betrug 80 Minuten, die erreichten Ergebnisse wurden mit einer altersspezifischen Normstichprobe verglichen. Einzelergebnisse lasse ich aufgrund der angesprochenen “Zeitbeeinflussungsgeschichte” außen vor und beschränke mich auf interpretierbare Skalen.

Auf deren Ergebnisse muss ich mir nicht unbedingt etwas einbilden, gibt es doch eine Vielzahl anderer Faktoren, die im Leben wichtig sind. Aber Intelligenz kann nicht schaden ;) *hehe*

Dass die Resultate tages-, form-, stimmungs-, störungs-, motivations- und whatever bedingt sind, ist ebenfalls klar – dafür gibt es aber die sogenannten Vertrauensintervalle, die man zwar auch wieder in Frage stellen könnte, aber…
Kommen wir einfach mal zu den Ergebnissen. [Ich sehe gerade, dass der IST ursprünglich nicht als IQ skaliert ist... sollte aber nicht so viel ändern, denke ich.]

Zur Erklärung: Normalverteilung (in der Realität nicht ganz gegeben), Mittelwert 100, Standardabweichung 15.
Ein IQ von 85 bis 115 ist folglich normal/durchschnittlich. 68% aller Menschen liegen in dem Intervall . Innerhalb von zwei Standardabweichungen (70 bis 130) liegen dann rund 95% der Bevölkerung. Alles darüber oder darunter hinaus kann als weit über- bzw. unterdurchschnittlich angesehen werden.

Im folgenden nun meine heutigen Testergebnisse inklusive 95%igem Vertrauensintervall.
Verbale Intelligenz: 126 [116, 136]
Numerische Intelligenz: 126 [120, 132]
Figurale Intelligenz: 109 [99, 119]
Schlussfolgendes Denken: 130 [125, 135]

Macht man selbst – zum Beispiel im Rahmen der Gutachtenerstellung – diesen Test, wird zur Ergebnismitteilung nicht das numerische Ergebnis verwendet, sondern das verbalisierte Vertrauensintervall. Zumindest dem Klienten gegenüber, im eigentlichen Gutachten selbst würden die Zahlen zusätzlich mit auftauchen.

Sieht auch viel schöner aus und kann man viel eher etwas mit anfangen:
Verbale Intelligenz: überdurchschnittlich bis weit überdurchschnittlich
Numerische Intelligenz: überdurchschnittlich bis weit überdurchschnittlich
Figurale Intelligenz: durchschnittlich bis überdurchschnittlich
Schlussfolgendes Denken: überdurchschnittlich bis weit überdurchschnittlich

Und das, denke ich, kann sich durchaus sehen lassen *hehe*
Dass ich an anderen (erfolgs-)wichtigen Kriterien noch (viel) arbeiten muss, ist eine andere Geschichte.

Robby, genug profiliert

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8 Responses to “Auswertung IST 2000-R”

  1. on 25 Jun 2008 at 18:43 pulsiv

    früher haben wir im freundeskreis immer bei tickle.com den schwanzvergleich gemacht. nachdem ich im studierten freundeskreis mit nem ergebnis von 136 im oberen durchschnitt war, hat keiner mehr mein nicht vorhandenes abi belächelt. hihi. gottseidank bin ich jetzt älter und muss das nicht mehr ans lineal halten.

    ups. gilt das jetz? shit. einfach löschen!

  2. on 25 Jun 2008 at 22:16 Robby

    Schon ok ;) :D

    Davon abgesehen ist das kein Schwanzvergleich mehr. Zumindest nicht mit anderen – maximal mit dem, den ich im Spiegel sehe(n will) ;)

  3. on 01 Apr 2010 at 16:40 Csibe

    Da Du ja noch die Anmerkung in Klammern hinzugefügt hast: Wenn Deine Werte die Standardwerte sind, macht das sehr wohl einen Unterschied …

    LG Csibe

  4. on 01 Apr 2010 at 18:03 Robby

    Die angegebenen Werte sind die IQ-skaliert. Wobei ich mittlerweile weitaus praktikablere Konstrukte als den des IQs kennen gelernt habe :)

  5. on 29 Jul 2010 at 01:38 Paul

    Der Ist 2000 r hat eine standartabweichung von 10 und nicht von 15

  6. on 29 Jul 2010 at 12:16 Robby

    Siehe Text. Ursprünglich nicht, in der Auswertung war die Standardabweichung allerdings 15.

  7. on 06 Okt 2013 at 14:14 Claudia

    Kannst du mir erklären, wie sich letztlich der Gesamt-IQ berechnet? Weißt du welcher IQ für einen Studenten resultiert, der ca. 45 richtige Antworten pro Grundmodul erzielte? Danke.

  8. on 05 Feb 2014 at 17:14 Holger

    Hallo,
    ich wollte darauf hinweisen das die dort getroffenen Aussagen nicht immer der Wahrheit entsprechen.

    Ich sollte zumindest die Antworten kennen, wenn ich als Autor eine Frage stelle, die dann andere falsch auswerten müssen, da die Vorgegebene “richtige Antwort” falsch ist.
    Um vorwegzunehmen, ich liege im Test in den oberen Normalwerten, falls die Frage aufkommt.
    Es bezieht sich auf die Frage 47, in der man die Aggregatzustände als gemeinsamen Nenner von 2 Worten(von insgesmmt 5) finden soll.
    Jemand, der jetzt aber über etwas mehr Wissen in diesem Fachgebiet verfügt, erkennt das 3 von 4 Aggregatzuständen aufgezählt werden,
    die man in der Schulbildung noch nicht verinnerlicht hat.
    Denn es existieren 4 Zustände
    Flüssig, Fest, Gas, Plasma
    In der Frage werden Flüssig, Fest, Elektrisch und zwei andere Worte aufgezählt.
    ich habe die Frage mit 3 Kreutzen beantwortet und habe somit die Frage falsch beantwortet, obwohl der Fehler meiner Meinung nach beim Autor lag.
    Denn mit elektrisch kann auch der Zustand des Plasmas wohlwollen beschrieben werden,da ja ein ständiger Ladungsaustausch herrscht.

    Zur Erläuterung:
    In der Physik ist ein Plasma (griechisch πλάσμα plásma „Gebilde“) ein Teilchengemisch auf atomar-molekularer Ebene, dessen Bestandteile teilweise oder vollständig in Ionen und Elektronen „aufgeteilt“ sind. Das bedeutet, ein Plasma enthält freie Ladungsträger.

    Der Begriff Plasma geht in diesem Sinne auf Irving Langmuir (1928) zurück. Da der Plasmazustand durch weitere Energiezufuhr aus dem gasförmigen Aggregatzustand erzeugt werden kann, wird er oft als vierter Aggregatzustand bezeichnet.
    In bestimmten Fällen kann ein Plasma einfach als elektrisch leitendes Gas mit Hilfe der Magnetohydrodynamik beschrieben werden
    (Wikipedia)

    Meine Absicht dies zu schreiben war, einen Anreiz zu setzten um manches nochmal zu überdenken.
    Denn bei Menschen, die es ganz genau nehmen, liegt der Fehler in der Frage.
    Der denn zu ihrem Nachteil ausgelegt wird.

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