Keine Kellertür
9. Juli 2008 von Robby
Ausgangspunkt des heutigen Traums war eine Mischung aus alter Wohnung und derzeitigen Gegebenheiten. Universitärer Besuch, dazu Sebbe und die Liebste. Ein Zeitungsartikel über sie und mich auf dem Tisch. Etwas Geplänkel, welches spätestens da eigentlich alles klar machen sollte.
Ein fremdes Auto, ein “Sims 2″-Heft auf dem Beifahrersitz und ein damit verbundenes Baby. Der Gedanke, dass es ja schon “toll” ist, sich mit dem Spiel auseinanderzusetzen statt sich in der Realität mit dem kleinen Kind zu beschäftigen.
Szenarienwandel in eine Art Mittelaltermarkt. Die musikalische Untermalung nicht wirklich mein Fall, schlenderte ich darüber. Eine Art Grillstand, wo ich etwas mit Feuer spielte. Eine Dame, die eine optische Assoziation zu Jennifer Elvers triggerte, auch wenn sie weitaus attraktiver war. Was ich alles für Leute kenne… wobei der Verbindungsnachname im Traum zwischen Waldmann und einem zweiten schwankte.
Jedenfalls machte sich die Blonde an mich ran, küsste mich, zog mich auf den Boden und wollte mich. Bei aller direkter Versuchung griffen jedoch meine “Du bist vergeben”-Widerstandsmechanismen. Ich löste mich von ihr und dachte an bastihs vertane Geschichte und ähnlich ärgerliche Reaktionen ob dieser vertanen Chance. Gleichzeitig die Überlegung, dass – sollte ich der Situation einmal entkommen sein – jene sehr schnell vergessen ist, bin ich nur durch Sex doch eigentlich nicht zu kriegen [hatten wir auch gestern im Gespräch *hehe*].
Ich sagte der Dame folglich, dass es nicht ginge und wenn, sie dies mit meiner Freundin klären müsste. Sich quasi von ihr die Legitimation geben lassen, was vermutlich aufgrund eines anderen Eintrags von bastih gespeist wurde. Ich jedenfalls zog mein Handy, rief die Liebste an, teilte ihr mit, dass ich gleich zu ihr käme und ließ die reizende Versuchung am Boden weiter alleine an sich rumspielen.
Nachdem ich mich dann auf den Weg machte, immer noch telefonierend, kam mir die Verführerin entgegen. Von der Liebsten. Durch die silber-graue Kellertür, was ich jener mitteilte.
“Aber wir haben doch gar keine Kellertür.” teilte sie mir mit. Meine Augen gingen nach links oben, ich konstruierte mir das Bild des Gebäudes und stellte fest, dass man nur auf einem Wege in den Keller kam und keine Außentür vorhanden war. Der Gedanke ging im Traum etwas anders, schlichtweg schneller vonstatten, führte jedoch dazu, dass ich aufgrund dieser Feststellung aufwachte. Schade. Es wäre nicht nur interessant gewesen, sich mit der Liebsten über die anhängliche Dame zu unterhalten, sondern vor allem bestand mit der Erkenntnis die Möglichkeit, ins luzide Träumen einzusteigen. Ärgerlich.
Alles in allem eine schöne Einflechtung verschiedener Erlebnisse des gestrigen Tages. Nur die Blonde muss ich irgendwie übersehen haben
Robby, cellar door

[...] Schon mehrfach habe ich über das Thema und die Möglichkeit “Fremdgehen” nachgedacht. Sowohl, weil diese Option in einer Beziehung einfach dazu gehört (nicht im Sinne, das man sie auswählen sollte, aber sie ist theoretisch erst einmal gegeben), ich an verschiedener Stelle Meinungen darüber gelesen habe und nicht zuletzt abermals aufgrund des heutigen Traums. [...]