Angefangene Offensive
20. Juli 2008 von Robby
Der vorherige Eintrag war eigentlich vollkommener Unsinn. Spielregeln lassen sich nicht aufdoktrinieren oder einseitig festlegen. Das ist die Besonderheit des Spiels. Es ist frei und willig. Wer nicht will, muss es nicht machen. Der große Unterschied zum restlichen Leben, Hierarchien und Rangordnungen. Im prototypischen Spiel sind alle gleich – bis auf die Befähigung zu spielen.
Wer anfängt (und die Offensive beibehält), lenkt. Der Unterschied zur Aussage zuvor ist, dass die Spielregeln hier außer Acht gelassen werden und nur am Rande stehen. Wenn überhaupt. Man sollte sich nicht auf zu viele ungeschriebene Vereinbarungen auf der Bank verlassen, wenngleich sie zu einem fairen Spiel dazugehören. Aber was auf der Welt ist schon fair. Man sollte mit allem rechnen – oder es zumindest niemals ausschließen. Aus diesem Grund ist es ratsam, selbst ein paar unschöne Mittel auf Lager zu haben. Für den Fall der Fälle. Dann ist es wie in der realen Welt und den Atombomben. Jeder hat welche, aber keiner mag sie einsetzen, weil er sich dadurch selbst in die Luft jagt. Ein schwebendes Gleichgewicht – zündest du deine, zünde ich meine.
Nur muss man solche Geschütze erst einmal auffahren oder zumindest so tun, als hätte man derartige in der Hinterhand. Ein “Holzknüppel zu Gewehr“-Verhältnis ist nicht ausgeglichen und gibt dem Inhaber letzterer folglich keinen Grund fair (geschweige denn überhaupt) zu spielen?!
Da mich gerade die Nachricht eines Nuklearkriegs erreicht hat, muss ich an dieser Stelle leider unterbrechen. Schauen wir mal, wer mehr Atombomben im Keller hat – wird interessant *hehe*
Robby, re-nuke support
