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Virales Marketing

Die zweite Zusendung in meiner Bloggerlaufbahn, die im Vergleich zum ersten Marketingartikel etwas lieblos daher kam, genauer gesagt ein sogenanntes Penlight samt leicht zerdelltem Karton in einer Klarsichthülle. Das hätte man auch stilvoller machen können, von einem Anschreiben keine Spur.
Zumindest anfangs.

Nachdem ich eben mal kurz Google angeschmissen habe, fand ich doch tatsächlich Berichte, die einen mehrseitigen Text dokumentierten. Also noch einmal an den Umschlag gegangen und tatsächlich, zwei Blätter Papier. Im Zuge des “Na mal schauen, was sie dir heute schicken.” hatte ich das zuvor wohl übersehen, beziehungsweise gar nicht erst nachgeschaut.

Was soll ich sagen? Die beigefügte Geschichte ist nicht schlecht, auch wenn sie mir nur ein müdes Gähnen entlockt und ich an der Authentizität irgendwie zweifel. Ich meine, es ist wirklich ein guter Versuch, den jeweiligen Blogger persönlich anzusprechen, ihm eine persönliche Geschichte zu erzählen und darüber einen persönlichen, nahezu freundschaftlichen Kontakt herzustellen – sogar mit persönlicher Unterschrift. Da wurde jemandem geholfen, der sich ohne Penlight die Finger verbrannt hat, und aus Dankbarkeit darüber einfach mal andere Menschen damit überschüttet, um ein Licht der Hoffnung weiterzugeben.

Man entschuldige mir bitte meine leicht misstrauisch-zynische Art, aber im Endeffekt wird es auch hier höchstwahrscheinlich nur um eins gehen: Trackbacks. Ich kenne mich mit SEO nun nicht wirklich aus, habe aber die grundlegenden Prinzipien verstanden. Daher sind Artikel wie diese förderlich, um bei Google weit nach oben zu kommen. Wobei meiner dafür vielleicht nicht ganz so hilfreich ist wie andere, das muss oder sollte man aber einkalkulieren.
Fairerweise muss man sagen, dass dieses Ziel im ersten Abschnitt des Briefes genannt wird, wenn auch nicht in der Form und Direktheit. Aber jeder, der ein bisschen mitdenkt, liest genau das heraus, zumal sich die Frage stellt, warum man als Blogbetreiber das Jubiläum und die Firmengeschichte eines x-beliebigen Reisebüros vermarkten sollte.

Aber die Antwort darauf folgte auf dem Fuße: persönlich.
Darüber hinaus die Verwendung einer Technik, wie sich auch von Verkäufern auf der Straße angewandt wird: Reziprozität. Man bekommt eine Rose geschenkt (!) oder ein Buch, soll dann aber plötzlich Geld geben – und das nicht zu wenig. Bei ersterem kenne ich die Begründung gar nicht, im zweiten Fall waren es die Produktionskosten und vor Jahren bin ich dort mit 5€ drauf reingefallen.
Jemand gibt dir etwas und du siehst dich dazu verpflichtet, ihm ebenfalls etwas Gutes zu tun. Bei Vertretern heißt das Vertragsabschluss, im Internet Blogeintrag und Trackback. Im besten Fall ein paar liebe Worte, hat man doch von einem freundlichen Menschen etwas geschenkt bekommen, was man gar nicht wollte und gar nic… ach nein, man braucht es schon, zumindest werden einem alltägliche Verwendungszwecke ja beschrieben.

Liebe Marketingexperten oder die, die es werden wollen: Derartige Strategien ziehen vielleicht beim durchschnittlichen Blogger, nicht aber bei mir. Das dürfte Sie weder interessieren noch die Wirkung Ihrer Verschenkaktion maßgeblich beeinflussen, soll Ihnen hiermit aber zumindest mitgeteilt werden. Sollten Sie aus irgendeinem Grunde Interesse daran haben, eine Kritik oder neutraler formuliert Feedback von mir zu erhalten, so nehmen Sie doch bitte persönlich mit mir Kontakt auf und wir können darüber reden. Reden, nicht versprechen!
Und mit persönlich meine ich nicht standardisiert persönlich. Von allen darüber hinaus gehenden Zusendungen und Zuwendungen bitte ich zwar nicht abzusehen, allerdings Resonanzen wie diese einzukalkulieren. Danke.

Ungeachtet dessen Danke für das Licht, wessen Hoffnung es auch tragen mag. Damit die selbstaufopfernde Investition auch ihre Früchte trägt: Stern Tours. Die haben das Penlight nämlich verschickt.
Damit dürfte Google auch gefüttert sein, ob es jedem so bekommt, wie er es eigentlich haben wollte, sei dahingestellt.

Resultate kann man alsbald dann wohl selbst nachsehen. Eine SEO-Optimierung des Titels erspare ich mir mal – man wird hoffentlich auch so darauf aufmerksam ;)

Robby, try another one

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