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Cut-off-Traum

In der letzten Nacht spielte eine Phase in einer Mischung aus Strategie- und Rollenspiel samt Egoshooteranleihen. Auf mögliche Einflussquellen möchte ich hier nicht eingehen, eher auf den Verlauf, vor allem den fortgeschrittenen.

Der Beginn war die vogelperspektivische Auswahl meiner gemischten Fallschirmspringertruppe die ich zur Eroberung eines Gebäudes abkommandierte. Während sie sich auf den Weg dorthin machten, schaute ich mir einzelne Teamcharaktere aus der Nähe an. Am Zielort angekommen der egoperspektivistische Versuch die Tür zu knacken. Doch dummerweise war dies mit meinen dortigen Möglichkeiten nicht möglich, auch im restlichen Team keiner mit den geeigneten Fähigkeiten dabei. Die Überlegung, dass man vom Spieledesigner nun ans andere Ende der Welt geschickt werden würde, um dort etwas zum Türöffnen zu finden und die Feststellung, dass ich darauf jetzt kein Bock hätte.

Es gab ein Fenster das leicht geöffnet war. Das Team war bewaffnet, die von mir übernommene und mit Leben gefüllte Rolle hatte einen silberfarbenen Trommelrevolver, den ich zur Sicherheit lud. “Durch das Fenster sollte man einfach reinkommen.” – vorsichtig bewegte ich den ersten Glasrahmen nach außen. Ich weiß nicht, wer noch die doppelten “Innen- und Außenfenster” kennt, so erschien es mir jedenfalls hier. Nur, dass es verwobener und noch mehr Schichten gab.1 Die letzte war zum Anheben, so wie man es aus amerikanischen Spielfilmen kennt. Nur ohne Halterung. Während ich überlegte, was man zur Stabilisierung dazwischenklemmen konnte, erkannte ich im Inneren einen Widersacher, versuchte zu schießen bevor er es tat – Ladehemmung. Ich ließ mich fallen, meine Gefolgsleute ebenso, Überprüfung und Neumunitionierung der Waffe – eigentlich hätte da nichts schief laufen können sollen.2

Währenddessen hörte man den Feind aus dem und um das Haus rennen, samt Kampfhund. Er sprang an unserem Verschlag vorbei, samt Kampfhund, schoss auf uns während unsere Kugeln ihn durchsiebten. Sein Tierchen startete einen zweiten Angriffsversuch, wurde aber von den Projektilen gestoppt. Blutig und böse die Szenerie.

Das Bild wechselte und wir kommen – langsam – zum eigentlich interessanten und relevanten Abschnitt.3
Einer meiner Gefährten außerhalb des eroberten Hauses, beim Training oder einer anderen Beschäftigung. Ich weiß nicht mehr, wie die Frau an ihn rankam, aber sie hat ihn astrein gekillt.

Szenenwechsel. Ein junger, schlanker, dunkelhaariger Mann wacht auf einer Pritsche im Inneren des kahlen Gebäudes auf, läuft in eines der Nachbarzimmer. Dieses sieht weitaus vornehmer, wärmer und freundlicher aus. In dem fürstlichen Bett liegt eine Frau. Wallendes, gerade abfallendes blondes Haar, ein Samuraischwert in der Hand und eine leere Maske vor dem Gesicht – weiß. Ein Gefühl zwischen Ahnungslosigkeit und Wissen der Feindseligkeit der Gesichtslosen. Ich schlüpfe in die Haut des Protagonisten und nehme ein Katana aus dem Waffenständer an der Wand. Ich weiß nicht, ob wir sprechen, ich ihr sage, dass ich wisse, wer sie sei – sie enthüllt ihr Gesicht, die Klingen kreuzen sich.

Sie sagt, wir würden ihr Regime nicht bezwingen können. Sie ist gut, verdammt gut. Meine Schläge gleiten an den Schultern ihrer weißen Bluse hinab, ohne auch nur einen Kratzer zu hinterlassen. Faszinierend. Auch meine Verteidigungsmöglichkeiten sind außergewöhnlich, kann ich ihre Angriffe mit der Hand beiseite schieben. Die latente Angst breitet sich aus – ein Treffer würde reichen und Fähigkeiten in derartigen Disziplinen sind mir nicht gegeben. Eine gleichzeitige Mischung des Gedankens “Ich will in dem Traum nicht sterben.” und der Feststellung “Das Ganze ist viel zu gewalttätig.” bringt mich zu dem Entschluss, den Traum zu beenden.

Ich bringe es zu Ende. Ein gerader, kurzer Stoß nach vorne dringt in ihren Körper. Treffer. Ob ich zur Sicherheit einen zweiten nachsetze oder sie anderweitig erlöse, weiß ich nicht zur rekonstruieren. Vielleicht endete der Kampf auch gar nicht, aber ich wachte auf.

Robby, innerhalb dem Bruchteil einer Sekunde

  1. Kaputt schießen wollte ich sie nicht, hätte man sie nach Eroberung doch irgendwie reparieren müssen… []
  2. Träume… []
  3. *Puschel schwenk* *Trommelwirbel* und ermüdendes Vorgeplänkel. []

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