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Verachtungsspannung

Wie ich derartig asoziales Pack hasse. Nicht nur, dass sie denken, sie wären schön und toll, nein sie glauben es auch noch. Labern ihren Dumm-Scheiß, so dass in einem die Angewidertheit nur so ansteigt und man ihnen am liebsten “Boah, halt einfach mal deine dumme Fresse.”1 an den Kopf werfen würde. Wenn sie dann rumspackt, geht man noch auf ihre zerfurchte Fratze ein und erzeugt so viel Dissonanz, dass man anschließend von der Pöbel-Armee verprügelt wird.

Kein Grund es nicht zu tun.2 Selbst wenn es höchstwahrscheinlich nichts bringen würde, aber es wäre zumal die erste inkongruente Rückmeldung. Vermutlich denken sie in Ermangelung derer, das was sie machen, wäre toll und richtig.

Robby, hat den Raum mit Verachtung gefüllt3

  1. Im vorhin erlebten Beispiel war es vor allem eine Wortführerin, daher die singuläre Formulierung. []
  2. Ich hätte ja die Hoffnung, dass andere vernünftige Menschen sich auf meine Seite stellen würden ;) []
  3. Und das kann ich gut :D []

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10 Responses to “Verachtungsspannung”

  1. on 23 Jan 2009 at 16:39 alice hive

    Du schreibst selbst: “Robby, hat den Raum mit Verachtung gefüllt.”
    Du bist also für die Verachtung verantwortlich. Weißt du was das heißt? Dass du entscheiden kannst, ob du einen Menschen achten oder verachten willst. Ich frage mich, warum du dich ausgerechnet dafür entschieden hast, zu verachten.

  2. on 23 Jan 2009 at 16:57 Robby

    *hihihi* – sehr gut, endlich mal jemand mit einem gewissen Grundverständnis.

    Natürlich bin ich selbst für dieses Gefühl verantwortlich, beziehungsweise mir innewohnende Grundannahmen und Überzeugungen. In dem Fall sind das die Abneigung gegen Schwäche/Dummheit und vor allem Asozialität. Und wenn derartiges Klientel sich über eine “etwas fülligere Frau” auf unterste Art und Weise herzieht (nicht lustig macht, herzieht!), rumpöbelt und jegliche Tendenz von Kooperation verwehrt (und stattdessen weiter rumpöbelt), dann kann (und will) ich derartige Menschen nicht achten.

    Diese Verachtung ist übrigens “standesunabhängig”. Ich verachte genauso (wohlhabende) Personen, die sich vor Obdachlose stellen und diese dumm machen und persönlich angreifen.

    Und bevor du es womöglich einwirfst: Ja, natürlich trifft das bedingt auch mich. Das brauchen wir hier nicht zu diskutieren, das habe ich selbst in anderen Einträgen ausreichend getan.

  3. on 23 Jan 2009 at 17:09 alice hive

    Und was bringt deine Verachtung, für die du dich ja aus einem gewissen Grund entschieden haben musst?

  4. on 23 Jan 2009 at 17:14 Robby

    Im Normalfall natürlich Änderungsmotivation, in welche Richtung auch immer. Die wurde hier allerdings unterdrückt, was wiederum zu verstärkter Dissonanz geführt hat.

    Davon abgesehen halte ich den Begriff der “Entscheidung” für suboptimal. Entscheidet sich ein Spinnenphobiker dafür Angst vor Spinnen zu haben? Entscheidest du, von wem sich dein Organismus angezogen und abgestoßen fühlst?

    Viele “Verknüpfungen” haben ihre (Entwicklungs-)Geschichte, viele bis dahin, wo man weder Einfluss darauf nehmen konnte noch sich daran erinnern kann. Bei deren Aktivierung von Entscheidung zu sprechen, ist meiner Meinung nach unzulässig.

    Deine Musikstücke auf myspace gefallen mir übrigens sehr gut. Das aber nur am Rande.

  5. on 23 Jan 2009 at 23:04 alice hive

    Also hat’s dir nix gebracht. ;)
    Ich hab mich mal umgeschaut und gesehen, dass du anscheinend ziemlich “wachstumsorientiert” bist (ich hoffe, dass ich da jetzt nichts falsches reininterpretiere). Also das könnte doch ein Ansatz für Wachstum sein: Was produktives mit deinen Gefühlen gegenüber anderen Menschen anstellen. Ist sicher nicht leicht, aber möglich ist es bestimmt – und nützlich. ;)
    Auch unterbewusste Prozesse kann man verändern. Das tun wir jedes Mal, wenn wir Gewohnheit verändern.

    Freut mich übrigens, dass dir meine Musik gefällt. :) (Ich hoffe meine Freude macht dich jetzt nicht unglücklich ^^).

  6. on 23 Jan 2009 at 23:18 Robby

    Naja, ich konnt’n Blogeintrag darüber verfassen :ugly:

    Du hast das schon richtig erkannt. Und ja, ich bin ja auch dabei, produktiv zu werden. Mal mehr, mal weniger. “Mein Projekt” stagniert momentan ja immer noch… *pfeif* Trotzdessen bin ich nicht der absolute Gutmensch. Zumindest nicht mehr. Die Welt ist böse und gemein und so habe auch ich meine dunklen Seiten, kann diese akzeptieren und hin und wieder sogar genießen. Wobei man in dem hier beschriebenen Fall nicht von böser Seite sprechen kann. Formuliert man es um, so hatte ich ja eher das Bedürfnis das fülligere Mädchen zu schützen (bzw. die anderen von ihrer Dummheit zu erlösen…) ;) Dass das mit Verachtung für das asoziale Pack einherging… finde ich nicht verwerflich.
    Ungeachtet dessen gibt es genug Menschen, die nicht wollen, dass man ihnen hilft. Und ich denke, dass gerade derartiges Klientel dort hineinfällt. (Bzw. ist es ziemlich offensichtlich. Das ist bei Schwangerschaftsberatung, Elterntrainings etc. ja nicht anders. Zumindest zum Großteil.)

    Ich interessiere mich sehr für Menschen, auch im positiven Sinne, keine Sorge. Nur bin ich kein naiver Gutmensch mehr, der davon ausgeht, alles und jedem helfen zu müssen. Ich helfe wo ich kann und meine Hilfe wertgeschätzt wird, aber zwinge sie niemandem auf.

    Und das man unterbewusste Prozesse verändern kann, geschenkt. Ändert aber nichts daran, dass ich meine (auch emotionale) Reaktion auf derartig asoziales Verhalten angemessen finde.

  7. on 24 Jan 2009 at 01:24 alice hive

    Hm, kann meinen letzten Kommentar nicht sehen. Aber weiß ja zum Glück noch, was ich geschrieben habe. ;)

    Würde mich interessieren, was du unter “dunkler Seite” genau verstehst. “Negative” Gefühle?

    Ich wollte auch nicht sagen, dass es verwerflich war, denn das wäre ein Urteil, und ich sehe keinen Grund, dich zu verurteilen.

    Aber ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, über jemanden zu urteilen, der keine Hilfe annehmen will, wie du es beschrieben hast. Ich hab in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass ich gerade dann keine Hilfe von anderen Leuten annehmen wollte, als es am nötigsten gewesen wäre. Ich denke, der erste Schritt, der hier angebracht wäre, ist, die Angst voreinander zu verlieren und versuchen, den anderen zu verstehen.
    Wenn du jemanden verachtest, wirst du die Verachtung immer auch signalisieren (wenn auch unterbewusst) und das bringt einen letzlich noch mehr auseinander.

  8. on 25 Jan 2009 at 13:22 Robby

    Habe aber alles soweit aus dem Spamfilter gefischt.

    *lach* – negative Gefühle?! Keineswegs. Beziehungweise nicht nur. Die dunkle Seite genießt. Sowohl die Wut, als auch den Hass. Spaß an der Zerstörung, könnte man sagen. Der diabolische Kern, der die Welt in Schutt und Asche legt und sich daran erfreut. Der Teil, der sich daran erfreut, wenn andere Menschen Leid erfahren, wenn man andere übertrumpft und man die eigene (Schein-)Überlegenheit ausspielt. Sozusagen mein narzisstischer Überschuss. Die Ignoranz von Fremdbedürfnissen und das Durchziehen des eigenen Ego-Plans. So und so ähnlich. Nicht, dass das häufig (oder überhaupt?!) vorkommen würde, aber alleine die Gedanken in der Hinsicht sind mitunter ungemein befriedigend :D

    Das heißt, du urteilst nicht über Menschen? Überhaupt nicht oder nur explizit nicht? Sprich kannst du es nicht mit deinem Selbst vereinbaren und würdest dich selbst verurteilen, würdest du über andere urteilen?

    Wieso ist es nicht sinnvoll?
    Ich bin selbst der Typ, der ungern Hilfe von anderen annimmt. Da fall ich lieber auf die Fresse oder habe enormen Eigenmehraufwand. Brauchen wir jetzt nicht zu diskutieren, ich weiß, warum das bei mir so ist.
    Der vermeintliche Unterschied: Ich weiß, dass mir die Hilfe gut tun würde. Und kann begründen, wieso ich sie dennoch ablehne (wobei sich das schon gebessert hat, zumindest zum Teil). Diese Einsicht beziehungsweise latente Bedürfnis spreche in den oben genannten Personen ab. Das mag arrogant und überheblich sein, ist aber so.

    Ich habe die Verachtung ganz bewusst signalisiert. Und hätten sie mich gefragt, hätte ich ihnen das ebenso verbal mitgeteilt und begründet. Ich hätte damit weniger ein Problem als sie.

  9. on 27 Jan 2009 at 09:20 alice hive

    Gut, also Egoismus. Gibt mir persönlich nur oberflächliche Befriedigung. Egoismus erwächst immer aus Angst vor der Auslöschung. Und auf Basis von Angst will ich mein Leben einfach nicht bauen. Du?

    Nein, ich hab keine Probleme damit, jemanden zu verurteilen. Ich finde es nur unnötig. Ich glaube nicht, dass es einen Grund dazu gibt. Verurteilung ist für mich nur ein weiteres Ego-Konstrukt. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Verurteilung in meinem Leben jemals etwas positives ausgelöst hätte.

    Ich glaube, man kann Lektionen auf die leichte und auf die schwere Art lernen. Warum sollte man sie auf die schwere Art lernen (leiden), wenn man die Wahl hat?

  10. on 27 Jan 2009 at 09:58 Robby

    Egoismus wächst nicht aus der Angst vor Auslöschung, sondern aus dem Streben nach Maximierung des eigenen Nutzens. Zumindest ist diese Art der Argumentation genauso zulässig ;) Abgesehen davon wird – meiner Meinung nach – der Mensch eh nur durch die Kompensation seiner eigenen Minderwertigkeit angetrieben :D Siehe diverse andere Blogeinträge.

    Es gibt einen Unterschied zwischen urteilen und verurteilen. Meine Frage bezog sich auf ersteres, und das scheinst du ja auch zu tun ;)

    Wer sagt, das leiden die schwere Art ist? Und wer sagt, dass man (immer) eine Wahl hat?


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