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Rescue me

Ich liebe ja diese Weltrettungsträume. Selbst dann, wenn es nicht die Welt ist. Diese Nacht, beziehungsweise diesen Morgen, wo die erinnerbaren Träume ihren Weg in das halbwache Bewusstsein finden, galt es einen Menschen zu retten.

Einen Menschen, aus der Hand böser bewaffneter Menschen, die nicht nur eine Hand voll, sondern eine regelrechte Horde waren. Immerhin hatte ich an meiner Seite einen treuen Gefährten, wir zusammen 23 Minuten Zeit. Nachdem wir unsere Waffen wählten1, bewegten wir uns in Richtung des Zielortes. Vorsichtig, geduckt aber dennoch zügig. Die Trennung, um den zahlenmäßig überlegenen Feind gleichzeitig von zwei Seiten aus unter Feuer zu nehmen. Dass im weiteren Verlauf wieder alles an mir hängen blieb, war irgendwie nicht anders zu erwarten.

Und so tastete ich mich in altbewährter “Ich mache im Alleingang alle fertig”-Manier nach vorne, streckte den Wachposten auf einem aus Müll gebauten Turm mit zwei, drei Schüssen unbemerkt nieder, um anschließend die Feindansammlung im Tal unter Beschuss zu nehmen. Allen voran die beiden Wächter bei der zu rettenden Person.
Das Gegenfeuer wurde eröffnet, aber es war hier, wie es auch meistens in Filmen ist: die anderen schießen immer vorbei. Anders als im Film steckte der Anführer hier aber ein ganzes Magazin Direkttreffer locker weg, was mich bei gleichzeitig unendlichem Strom an Feindschar dazu veranlasste, nach einer Unterbrechung zu fragen und ob ich es noch einmal anders probieren dürfte *lach*

Der Wunsch wurde mir gewährt, die Beteiligten standen wieder auf und ich rannte im abstrakten Komplex ein Stockwerk nach oben, um mich mit Claymore-Minen und Plastiksprengstoff einzudecken. Zügig vorbereitend einen Fluchtweg abgesteckt, mögliche Angriffswege vermint um explosive Unterstützung zu haben und den C4-Zünder zusammengebastelt, während ich den gegnerischen Anführer fragte, ob er denn darauf verzichten könnte, seine Leute über die rechte Flanke angreifen zu lassen. Die war von mir nämlich nicht gesichert. Er verneinte. Darüber hinaus stand eine Gruppe, dieses Mal eine Hand voll, mit Gewehren in der Hand in meinem Rücken und wartete darauf, dass es erneut losginge.

Tolle Voraussetzungen, vor allem, da ich im Unterschied zu diesen unrealistischen Filmen wenigstens nachlade. Zu einer Durchführung des vorbereiteten Neustarts kam es allerdings nicht. Ich musste aufstehen und die Welt retten.2

Robby, oder so ähnlich

  1. Ja, es hatte wieder starke Computerspielanleihen… []
  2. Trotzdem unterhaltsam. Ein Hoch auf Träume, die einem das Kinoeintrittsgeld ersparen. []

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