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Da im Nachklang zur 3.TBL an einigen Stellen Deutungen zu meinem Beitrag Der Anzug anklingen und sich diese teilweise von dem entfernen, was mir so vorschwebte1, möchte ich hier kurz einen Beitrag zur Frage “Was möchte uns der Autor damit sagen?” niederschreiben. Wäre auf der Bloglesung vielleicht auch nicht so verkehrt gewesen, ein paar erläuternde Worte zu finden, habe ich aber in der Unsicherheit verrafft.

Anlässe für den Eintrag gab es eine Vielzahl: Die Überlegung, dass die Fremdwahrnehmung der eigenen Person vollkommen unterschiedlich sein kann in Abhängigkeit davon, ob man im Zug ein bildendes Buch oder die Gamestar zückt. Zwei Mal die selbe Person, jedoch mit jeweils anderer Lektüre, die zu einem anderen erzeugten Bild führen kann. Damit in Zusammenhang stehen Stereotype.
Hinzu kam das Lesen von “Mein Name sei Gantenbein”, welches ich mittlerweile abgebrochen habe. Dort geht es um das, was wir für unser Leben halten beziehungsweise zu was wir ihm machen. Der Mensch bestimmt das, was er wird. Nicht uneingeschränkt, absolut und willkürlich, aber in einem gewissen Rahmen. Je nach Befähigung und Interesse. Damit reihen sich Simulation und Manipulation ein.

Ziel der Darbietung war es nun, diese “Tatsache” vor Augen zu führen. Nicht nur in Bezug auf die Wahrnehmung anderer Menschen, sondern besonders die eigene. Wir alle spielen Rollen. Je nach Person und Situation können die mehr oder weniger stark variieren. Wer in dem einem Kontext der Überflieger ist, kann in dem nächsten der Bruchpilot sein. Die große Frage lautet: Was steckt hinter der Fassade – den Fassaden? Was ist der Mensch außer seiner Rolle? Gibt es überhaupt eine davon unabhängige Existenz? Was, wenn ein Mensch nackt vor einem anderen steht. Ist er dann immer noch eine Rolle? Wenn ja, gibt es Momente in denen die Rolle keinerlei Bedeutung hat, Stichwort Liebe – oder ist das nicht auch ein weiteres Rollenspiel?

Fragen, die ich nicht beantwortet habe, geschweige denn mich zu ihrer Beantwortung befähigt sehe. Im Moment nicht einmal für meine eigene Person.2 Darum ging es aber auch nicht. Wichtig sind nicht die Antworten, sondern die Fragen die man stellt. Wenn der ein oder andere davon ausgehend nachgedacht hat, Ziel erreicht.

Selbst dann, wenn man an einer anderen Stelle als ich ankommt.

Robby, ask your|self

  1. Was nicht schlimm, sondern nahezu unvermeidlich ist. []
  2. Gut, ich müsste das eben mal überdenken und diskutieren. []

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