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Mindcontrol

Die Macht über sich und seine eigenen Gedanken wird nicht in der alltäglichen Alltäglichkeit sichtbar, sondern dann, wenn es wirklich gilt sich zu kontrollieren. In leichter Instanz wäre das im Rahmen der Verführbarkeit durch Frauen. Also bei jenen, denen das nicht gestattet ist. Ohne da zu große Töne anklingen zu wollen, würde ich mir dabei eine große Widerstandskraft zuschreiben. Nicht bis ins Unendliche, aber zumindest so viel, als dass ich genug Bruchteile der Sekunden hätte, um mich zu widersetzen, aufzustehen und zu gehen. Oder konkreter: zu flüchten und um mein Leben zu rennen. Ich müsste es dann auch nur entsprechend tun. Bisher hat es aber keine Frau darauf angelegt.

Weitaus anspruchsvoller ist die Regulation in einem Zustand von… ich weiß gar nicht, wie ich ihn beschreiben soll. Und vielleicht ist ein derartiges Empfinden ja auch legitim. Wenn man nach einem schönen Tag das gemeinsame Ausklingen “aufopfert“, damit sich das Wunschkind noch mit anderen treffen kann, und man dort selbst aufgrund von Insidern, bei deren Entstehung man noch out war, unter den Tisch fällt. Nicht nur, dass man Zweisamkeit verliert, nein, man gewinnt zudem kein Gruppengefühl und hätte eigentlich etwas anderes machen können. Doppel-Lose.

Deswegen angepisst bis angenervt und verletzt zu sein, ist zumindest ambivalent. Auf der einen Seite wohl durchaus legitim, nimmt eine derartige Erweiterung dem Abend den runden Abschluss. Andererseits im Zuge der Fokussierung auf das Wunschkind und dessen Tag unangemessen und stimmungsschmälernd. Aufgeschoben ist ja nicht gleich aufgehoben – kommt einem aber mitunter so vor, besonders wenn man zwischen Unterbrechung und Wiederaufnahme auf dem Boden aufschlägt.1

Nun ja, es geht weniger um das konkrete Beispiel, als den Umgang mit derartigen „Musterreaktionen“. Und die Tatsache, dass mitfühlen und verstehen manchmal zwei Paar Schuhe sind. Mittlerweile bin ich in der Lage meine – fassen wir sie zusammen unter dem Begriff – patzigen Reaktionen erklären und verstehen zu können. Zudem kann ich sie im Anschluss an die auslösende Situation kommunizieren und offen legen. Das macht die Situation selbst aber noch nicht angenehmer.

Als Entwicklungsaufgabe oder –frage stehen damit zwei Punkte im Raum:

  1. Das Kommunizieren meines Gefühlszustands in der Situation selbst, wobei das mindestens beim Umfeld zu Verstörungen führen würde. Aber es ist die einzige Möglichkeit es währenddessen zu klären. Zumindest dann, wenn der andere es nicht von sich aus versteht und reagiert und es ihm nicht gerade vollkommen scheiß egal ist.2
  2. Das Anpassen meiner Interpretation und Verarbeitung in der Situation selbst. Stichwort kognitive Umstrukturierung, Reframing. Wobei sich gleichzeitig die Frage stellt, inwieweit meine Ansicht legitim ist.3 Ist meine Empfindung „gerechtfertigt“, gibt es keinen Grund sie umzumodeln. In den meisten Fällen empfinde ich sie als solche. Das ist wohl manchmal das Problem. Stellt sich die Frage, wie es mir in Action alleine gelingt meinen Fokus weg- und umzulenken.4

Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen, mal schauen, ob ich sie bei zukünftigen Anlässen zu finden weiß. Es hinterher ziemlich schnell klären zu können ist schon mal ganz gut, aber noch nicht eine derartige Flexibilität, die einen zu mehr Genuss und Lebensfreude kommen lässt.

Das ist die Herausforderung: Automatische Muster zu brechen, während sie aktiv sind. Meistens stehe ich daneben und schaue ihrem Ablauf zu. Wobei ich jetzt manchmal schon fast lachen muss, so lächerlich absurd ist mein Verhalten. Und dennoch spule ich es weiter ab. Hat ja auch seinen Sinn, seine Funktionalität. Zumindest in der Vergangenheit. Klarheit und Offenheit machen einen immer so angreifbar und verletzlich. Und diese Option mag ich nicht, vor allem, wenn ich mich schon verletzt fühle.

Robby, Musterkontrolle

  1. Die Gründe seien mal dahin gestellt. Das gute Essen, der anstrengende Tag und eine gewisse Müdigkeit werden wohl mit reingespielt haben. []
  2. Das ist zwar auch okay, aber zumindest dann würde ich mir für ein bis zwei Stunden die Zeit autonom vertreiben. []
  3. Das ist sie ja erstmal per se, gemeint ist aber unter gesellschaftlichen/zwischenmenschlichen Aspekten. []
  4. Aber hey, es geht nun mal um mich /Egoist []

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2 Responses to “Mindcontrol”

  1. on 08 Mrz 2010 at 20:36 unwichtig

    Hallo,
    und wieder mal Spaß mit diesen Idioten?
    Werde zu Hause auch von so einer Mind Control Scheiße beschossen.
    Mit diesen ELF-Waffen kann man so einiges tolles anstellen:
    1.Gefühle beeinflussen (Depression, Aktivität, Angstzustände etc.)
    2.Bilder projizieren
    3. und das ist am nervigsten kann man damit Stimmen im Kopf produzieren.

    Ach so, wenn Ihr im Verhalten Eurer Mitmenschen irgendwelche Muster erkennen solltet, Lila bei Scheiß Frauen und dergleichen und irgendjemand sagt dann noch Spanner, keine Angst haben, ist normal.
    Das gleiche gilt für Rosa, Rot und so weiter.
    Hier versuchen diese Idioten einfach nur Euch einzuschüchtern und bessere Kontrolle zu erlangen.

    Diese Vollidioten laufen hier in Deutschland rum und attakieren mit ihrem Dreck einfach irgendwelche Leute.
    Anscheinend kann man mit einer speziellen Vorrichtung sogar Gedanken lesen, die dann von einem Computer etc. verarbeitet werden.

    Das Ding dient ausschließlich der Kontrolle.
    Wer sich nicht daran hält, dem droht ein Herzinfarkt, hervorgerufen durch einen 12Hz Impuls.
    Die bekloppten “Bullen” wenn man die nicht schon als Taliban beschimpfen kann, benutzen so einen Scheiß schon länger.

    Ach so, wem in den letzten Jahren irgendwelche Brummtöne aufgefallen sind, keine Panik, dass kommt von den ELF-Wellen, die man ab und zu hören kann, weil diese im Niederfrequenzbereich angesiedelt sind.

    Viel Spaß nach mit den Dreck von Frauen, die Euch auf der Straße begegnen und wo ihr dann als Spanner abgetan werdet. Sind halt nur bezahlter Dreck.

    Wenn Ihr auch ab und zu mal so einen schwulen Schwanzlutscher bei Euch im Zimmer hört oder irgendwelche Chipmunks, die Euch den ganzen Tag über lang zubrabbeln, einfach beleidigen und weghören.

    Die sind einfach nur Dreck und im nächsten Durchlauf sind wir vorbereitet.

    Halts Maul Du Ding.

  2. on 08 Mrz 2010 at 21:04 Interssensgruppe

    Hallo,

    wer Interesse daran hat, gegen Minc Control und ELF vorzugehen, bitte bei silkekubert@web.de melden.

    Zusammen sind wir stark und bauen uns ebenfalls so ein Ding.


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