Irgendwas läuft falsch
8. Februar 2010 von Robby
Ausgangspunkt ist der Spiegelartikel über einen Steuersünder, der seine Bank verklagt, weil diese ihn zu spät über den Diebstahl der Kontodaten informiert hat. Das Gericht gibt ihm recht und weist ihm einen Teil seiner steuerlich unterschlagenen Summe zu.
Da haben wir also einen Kriminellen, der sich nicht unbedingt auf Kosten, aber zum Schaden der Gesellschaft bereichert, dabei erwischt wird und sich anschließend beschwert, weil ihm keiner rechtzeitig Bescheid gesagt hat. Sorry, aber das finde ich echt armselig. Wenn, dann richtig. Und nicht “Hätten sie mir mal gesagt, dass ich auffliegen kann, dann hätte ich mich vorher gestellt.”. Und sonst nicht, Herr Saubermann.
Stellt sich die Frage, ob die Bank ob der Machenschaften ihres Klienten wusste. Falls ja, trifft es immerhin die selbe kriminelle Struktur, falls nicht, sollte das Urteil obsolet sein. Außer man muss heutzutage immer damit rechnen, dass Kriminelle das Geld bei einem bunkern.
Spaßigerweise müsste jede größere Bank ihren Anlegern mal mitteilen, dass Kontodaten geklaut wurden. Ich wäre gespannt, wie viele Steuersünder sich plötzlich selbst anzeigen. Erbärmlich.
Robby, Recht und Gerechtigkeit
Ähnliche Beiträge
- Humanistische Therapie meets NLP
- Moralische Integrität
- The art of war
- Das Leben in Bewegung
- Kein Grund zur Panik
