Feed on
Posts
Comments

Ich werfe hier einfach mal einige Ansichten zur Diskussion in den Raum, zu den ich – aus empirischen Gründen – gerne von einigen Geschlechtsgenossen und -pendants ihre Ansichten und Meinungen.

Wenn Frauen Männer attraktiv finden, so bedeutet dies, dass sie gerne mit ihnen Sex haben würden, oder zumindest diese Option in Betracht ziehen. Dabei ist die Prämisse, dass selbige Männer auch charakterlich passend sind, mit einberechnet.
Will heißen: Mann attraktiv –> Sex (Sofern nichts anderes dagegen spricht.)

Wenn ich Frauen attraktiv finde, so finde ich sie in erster Linie attraktiv und habe ggf. das Bedürfnis mich mit ihnen zu unterhalten. Sollte diese Unterhaltung in beiderseitiger Sympathie verlaufen, kommt die sexuelle Anziehung ins Spiel. Beiderseitige Sympathie verstehe ich hier wiederum als Flowzustand.
Will heißen: Frau attraktiv –> Unterhaltung –> Sex (Sofern die Unterhaltung gut war und nichts anderes dagegen spricht.)

Nach einiger Betrachtung lässt sich sagen, dass beide Seiten zum selben Ergebnis kommen, Frauen aber eher Sex in Betracht ziehen als Männer. Frauen sind demnach von Anfang an auf dem “Sextrip”. Hier muss also ein Hindernis dazwischen kommen, welches die sexuelle Attraktivität vermindert, während im umgekehrten Fall noch eine zusätzliche Hürde genommen werden muss. Stellt sich die Frage nach dem Schwellenwert beziehungsweise danach, ob man sich als Frau eine bestehende Sex-Option kaputt macht, indem man sich plötzlich Steine in den Weg legt?! Will heißen, welcher Weg wird wahrscheinlich eher zu Ende gegangen?!

Anyway war die männliche wie weibliche Stichprobe für diesen Betrachtungsdiskurs zu gering, so dass ich gerne etwas über das Attraktivitätsverständnis1 von anderen Männern und Frauen wissen möchte, um meinen Verstehenshorizont zu erweitern.

Robby, comments on

  1. Begriffsverwendung/-verständnis []

Ähnliche Beiträge

28 Responses to “Männer, Frauen, Attraktivität und Sex”

  1. [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Thüringer Blogs erwähnt. Thüringer Blogs sagte: Männer, Frauen, Attraktivität und Sex: Ich werfe hier einfach mal einige Ansichten zur Diskussion in den Raum, zu … http://bit.ly/cfQcOH [...]

  2. on 28 Apr 2010 at 09:12 Businesspunk

    Es tut mir leid, aber ich persönlich halte Ihren Ansatz viel zu unpräzise um daraus eine Ableitung zu erarbeiten.

    “Dabei ist die Prämisse, dass selbige Männer auch charakterlich passend sind, mit einberechnet.”

    Attraktivität + charakterliche Attribute sind alleine nicht ausschlaggebend. Es fehlen weitere persönliche Prämissen wie sozialer Status oder Gruppenzugehörigkeiten.

    “Wenn ich Frauen attraktiv finde, so finde ich sie in erster Linie attraktiv und habe ggf. das Bedürfnis mich mit ihnen zu unterhalten.”

    Das mag bei Ihnen so sein, aber bei anderen mag sich wieder ganz anders darstellen.

    Und wie definieren Sie Attraktivität? Und ist diese Definition dann wirklich allgemein gültig?

  3. on 28 Apr 2010 at 19:39 Robby

    Werter Herr Businesspunk,

    recht herzlichen Dank für Ihre kritischen Anmerkungen.

    Zum ersten Punkt gebe ich lediglich die mir kommunizierte Perspektive wieder. Rechnen wir sozialen Status der Einfachheit halber optischer Attraktivität zu, Gruppenzugehörigkeit zu Optik und Charakter. Zumal es bei der Betrachtung ausschließlich um Sex, nicht um das Führen einer Beziehung geht.

    Aus dem Umstand versuche ich ja andere männliche wie weibliche Ansichten zu erfassen :)

    Ich definiere Attraktivität gar nicht, von Allgemeingültigkeit ganz zu schweigen. Ich frage lediglich: Wenn Sie (oder jemand anderes) einen Menschen attraktiv finden, welche interaktiven Handlungsoptionen das bei Ihnen öffnet/anstößt. Sprich spricht optische Attraktivität automatisch für Sex, oder ist sie nur eine Vorstufe. Sind bei attraktiven Menschen immer gleich “Sexvorstellungen”/-ambitionen im Hinterkopf, oder sind die Menschen in erster Linie einfach erstmal nur attraktiv und ästethisch hübsch anzuschauen?!

  4. on 28 Apr 2010 at 20:26 Businesspunk

    Oh, dann habe ich Sie falsch verstanden.

    Eine attraktive Frau ist für mich im ersten Schritt einfach mal hübsch anzusehen. Damit endet das auch.

    Weder will ich mich mit ihr unterhalten, noch will ich sofort Sex haben oder irgendetwas anderes.

    Es erhöht lediglich die Bereitschaft zu einer Interaktion. Diese allerdings ist von ganz anderen Aspekten abhängig.

  5. on 28 Apr 2010 at 20:41 Robby

    Dann sage ich High Five. Mehr Männerstimmen anyone? Und Frauen ggf. auch? :D

  6. on 29 Apr 2010 at 21:49 Schaf

    Schwachsinn. Kann man doch nicht verallgemeinern. DU denkst anders als viele Männer. Ich denke anders als manch’ sogenannte “Schlampe”. Genau wie es xxxxxx Idioten und Schlampen gibt, gibt es sicher auch genug die anders denken und agieren.

    Tzzz…

  7. on 30 Apr 2010 at 01:18 Naughty

    Ich habe da auch sehr viele verschiedene Erfahrungen gemacht, bei Frauen genau wie bei Männern. Wie immer im Leben ist da jeder Mensch verschieden, und das ist auch gut so.

    Es ist auch immer eine Frage der Motivation. Wenn ich in dem Moment eher nach Sex suche, achte ich natürlich auf ganz andere Dinge, als wäre es eine Suche nach einer Partnerschaft, wie auch immer die aussehen soll.

    Ein Partner für eine Affaire benötigt u.U. andere Qualitäten als für eine lange Beziehung notwendig sind. Es gibt verschiedene Punkte, die entweder erforderlich, oder abkömmlich sind. Wenn man dann noch das Hals-über-Kopf-Verlieben hinzurechnet, ist das Chaos perfekt. Da merkt man erst viel zu spät, dass es u.U. überhaupt nicht passt.

  8. on 04 Mai 2010 at 12:18 Robby

    @Schaf: Und wieso kann man das dann nicht verallgemeinern? Zumindest für gewisse Subpopulationen?! Ich meine, deswegen frage ich ja.

    @Naughty: Es geht um das Begriffsverständnis von attraktiv/Attraktivität respektive die Implikationen dessen, sprich was die Aussage “Ich finde xyz attraktiv.” alles schon beinhaltet – oder eben auch nicht. Dass für verschiedene Beziehungsformen verschiedene Kriterien verschieden wichtig sind/sein können, steht außer Frage.

  9. on 04 Mai 2010 at 21:40 Naughty

    Ich hatte mich gar nicht so sehr auf den Teil deines Beitrags bezogen, sondern mehr auf die Grundlagen, die zum Sex (oder auch nicht) und eventuell weiter führen. Ich glaube da muss man sogar Attraktivität und sexuelle Anziehungskraft auf ein Individuum trennen. Neben greifbaren Faktoren wie die optimalen Proportionen der Körperteile selbst (und zu einander), ist es wohl recht schwer, das genau zu erfassen. Das merkt man sehr schnell, wenn man das Aussehen eines anderen Menschen beschreiben soll. Außer klar definierten Charakteristika, fällt uns oft recht wenig ein, mit dem wir andere Menschen beschreiben sollen. Wir nehmen viele Informationen wahr, für die nicht einmal Worte existieren, weil sie so extrem subjektiv sind.

    Eigentlich dürften Männer und Frauen ähnliche sexuelle Ambitionen haben. Im Grunde entscheidet die Frau, ob sie mit einem Mann ins Bett geht, und das sogar recht schnell. Der Großteil der Männer filtert eher die wenigen Frauen heraus, die für den Sex nicht in Frage kommen, und sind grundsätzlich für den Rest offen. Dies stößt heute auf verschiedenen Ebenen an Grenzen, die in der heutigen Zeit vielfältiger Natur sein können.
    Neben den nahe liegenden Hindernissen, wie eine Beziehung/Ehe, können viele Faktoren die Entscheidung verändern.

    Im Bezug auf deinen Beitrag scheint es mir also so, als wäre der Regelfall genau umgekehrt. Das ist auch logisch, da Männer ihre Gene so weit wie möglich verbreiten wollen, und nur eine Frau suchen, die gesund ist, und eine gute Mutter sein könnte. Für die Frauen ist es wesentlich wichtiger, dass ihr Mann bestimmte Qualitäten besitzt. Die Forschung hat ja unlängst heraus gefunden, dass viele Frauen sich sogar 2 Männer zu diesem Zweck erwählen, einen Versorger, und einen Genspender.

    Das passiert natürlich eher auf der instinktiven Ebene, und Intellekt und Prägung setzt dem gewisse Grenzen. Im Großen und Ganzen ist der Sextrieb aber ein Erfolgsrezept, und ist wohl nichts, was es zu überwinden gilt.

    Man könnte zu dem Thema noch so viel sagen, das würde aber wohl den Rahmen sprengen.

  10. on 04 Mai 2010 at 22:31 Robby

    Nun ja, das ist mir nicht ganz unbekannt ;) Die Frage dreht sich dennoch um das subjektive Begriffsverständnis von (optischer) Attraktivität. Was diese Wahrnehmung für einen Umgang “triggert” beziehungsweise wofür sie steht. Ob man den Impulsen dann folgt, oder nicht, steht natürlich auf einem anderen Papier. Im Fall von Herrn businesspunk und mir ist Attraktivität erstmal nur Attraktivität im Sinne von hübsch anzuschauen. Aus mir bekannter weiblicher Perspektive beinhaltet es sexuelle Anziehung, was ich wiederum mit sexuelle Anziehung beschreiben würde. Sprich wenn ich jemanden attraktiv finde, muss dieser mich nicht unbedingt sexuell anziehen. Zumindest nicht in signifikantem Maße, als dass es erwähnenswert wäre. Es besteht sicherlich die Möglichkeit dazu, mich irgendwann sexuell anzuziehen, aber dafür Bedarf es eben mehr als bloßes optisches Entzücken.

  11. on 04 Mai 2010 at 22:49 Naughty

    Ach sooooooooo …

    Ja, da hast du natürlich recht, das sehe ich ähnlich. Männer können Frauen attraktiv finden, und trotzdem wirkt sie irgendwie nur wie ein Gemälde, aber weniger sexuell anziehend. Dafür kann eine Frau, die wahrlich keine Schönheit ist, durchaus sexuell sehr anziehend wirken. Wir werden ja auch durch Pheromone geführt, was vor allem verhinden soll, dass wir uns einen (Sex)Partner suchen, dessen Gene uns zu ähnlich sind.

    Das gibt es bei Frauen allerdings auch, und hängt sehr vom Typ ab (der Frau). Menschen haben ja grundsätzlich Elemente von beiden Geschlechtern (im Wesen), und je nach Verteilung, können sich unsere Vorlieben sehr stark unterscheiden. Natürlich unterscheiden uns weit mehr Faktoren, aber das macht schon viel aus. Es liegt wohl auch daran, dass unsere Gene sich auch im Aussehen niederschlagen. Männern ist es (genetisch gesehen) egal, ob 2-3 der Frauen, mit denen sie Kinder haben, nicht die optimalen Gene bekommen. Was derlei angeht, haben wir uns wohl von der Höhle noch nicht wirklich weit entfernt, nur dass wir idR keinen Harem mehr haben.

    Das ist natürlich eine rein subjektive Einschätzung.

    Ich habe vor vielen Jahren mal ein eindrucksvolles Beispiel gesehen. Eine junge Frau, wahrlich keine Schönheit, und mindestens um 50 Kilo übergewichtig, wurde von den Männern umschwärmt, wie das Licht von den Motten. Ich könnte selbst nicht sagen warum, aber irgendwie wirkte sie anziehend (was zum Teil wohl in ihre Art zu tanzen Begründung fand). Sie hatte eben dieses Gewisse “je ne sais qua”. Sie wiederum war sehr wählerisch, obwohl die Männer wirklich nicht hässlich waren, hatte bei ihr über Monate keiner von den Herren Erfolg, bis es irgendwann ein wahrer “Schönling” schaffte.

  12. on 04 Mai 2010 at 23:09 Robby

    Hmm, sehe ich das damit richtig, dass du dich in die Reihe der Männer hier einordnest?! :D Wie gesagt: Pheromone, Un-/Ähnlichkeit etc. steht alles außer Frage. Ich schreibe meine Diplomarbeit über die Rolle von Metakompetenzen in dem Zusammenhang. Hier, also bei diesem Blogeintrag, geht es mir aber einzig und allein um die Begriffsverwendung von “Attraktivität”. Frauenstimmen wären diesbezüglich wünschenswert, vielleicht gibt’s ja auch welche, denen beim Attraktivitätsempfinden nicht gleich Sex durch den Kopf geht.

    Was die 50kg-Frau anbetrifft: Mit genug natürlichem, inneren Ego geht alles. Ausstrahlung lautet das Zauberwort, sich selbst zu akzeptieren, lieben usw.. Persönlichkeit. Ich meine, ich reihe mich persönlich auch in die Reihe der “optisch nicht überragenden” Menschen ein, kann mich aber über Resonanz im Großen und Ganzen nicht beklagen. Manchmal reagiere ich sogar eher ungläubig. Was ihre Wahl anbetrifft… nun ja: Limitierung von Ressourcen (–> Nachfragesteigerung), dazu ein bisschen locken&blocken (push&pull) und der Hase läuft von ganz alleine. Ein Hoch auf die Psychologie.

  13. on 04 Mai 2010 at 23:59 Naughty

    Meinst du, ob ich mich zu den Männern gesellt habe, die diese Frau umworben haben? In dem Fall muss ich verneinen.

    Ja, Persönlichkeit macht einen großen Unterschied, und spielt eindeutig eine wichtige Rolle, in Sachen Attraktivität.

    Wie kann man, respektive kannst Du, das getrennt von der Sexualität sehen? Man kann es zwar versuchen, aber außer den bekannten, wissenschaftlichen Daten zur Attraktivität, stelle ich mir das schwierig vor. Ansonsten ist Attraktivität ja eine sehr subjektive Sache, deren einzige Schnittmenge wohl das, in den Medien suggerierte, Bild des idealen Mannes und der idealen Frau ist.

    Vielleicht währe der Wandel während der verschiedenen Zeitalter eine interessante Geschichte, die man aufgreifen könnte. Ich persönlich finde auch immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich Attraktivität von den verschiedenen Völkern bewertet wird. Bisher schien es mir allerdings so, als wäre dies überall mit dem Sex verwoben. Ich habe sogar den Eindruck, als wäre es umso deutlicher, je repressiver das Umfeld eigentlich ist.

    Hm, Frauenstimmen, ich würde ja meine Frau bitten, da etwas beizutragen, aber ich glaube die assoziiert den Bereich noch stärker mit Sex, als ich. ;)

    Hast du dir mal die Beiträge zu dem Thema in den diversen PUA-Foren angesehen? Ich war viele Jahre in Keinem mehr, aber ich erinnere mich, dass es früher, in den amerikanischen Foren, ein permanentes Thema war.

  14. on 05 Mai 2010 at 00:39 Robby

    Nein.

    Ja, wobei es initial ja um die rein optische Erscheinung ging, wenngleich Persönlichkeit in diese mit reinspielt.

    Impulskontrolle? Klar kann optische Attraktivität zu Sex führen, nur müssen dafür zumindest bei mir noch einige Hürden mehr genommen werden. Und es geht wie gesagt hier einzig und allein um das Aussehen. Was die reine Attraktivitätsbewertung dessen für Implikationen hat. Andere Faktoren stehen hier nicht zur Debatte ;)

    Wie gesagt, es geht (mir) um OPTISCHE Attraktivität. Losgelöst von Persönlichkeit, Charakter, Unterhaltungen, sexuellen Fähigkeiten und dergleichen “Randfaktoren”.

    PUA… ich will nicht sagen, ich verabscheue diese Spezies. Aber all jene, die mittels mitunter derart mächtiger Techniken Frauen abschleppen, um sich an ihnen nur selbst zu befriedigen… nun ja…

  15. on 05 Mai 2010 at 01:05 Naughty

    >PUA… ich will nicht sagen, ich verabscheue diese Spezies. Aber all jene, die mittels mitunter derart mächtiger Techniken Frauen abschleppen, um sich an ihnen nur selbst zu befriedigen… nun ja…

    Lustig, dieser Satz hätte von mir sein können. Ich habe damals recht lange in den Foren recherchiert, und manche Geschichten waren wirklich nicht schön. Besonders das Bewertungssystem für Frauen fand ich, von Anfang an, sehr unpassend.

    Hm, rein optisch *grübel*. Ich persönlich bevorzuge keinen bestimmten Typ Frau. Manche waren sehr schlank, andere weniger, hauptsächlich finde ich etwas stabiler nicht so negativ, wie zu dünn. Die Größe ist mir eigentlich auch nicht wichtig, obwohl eindeutig eine Tendenz zu kleineren Frauen zu erkennen ist. Der Großteil war zwischen 1.55m und 1.68, mit sehr wenigen Ausnahmen. Eine besondere Vorliebe bei den Brüsten habe ich ebenfalls nicht, sie sollen nur zum Körper passen. Obligatorisch ist hingegen ein wohlgeformtes Hinterteil, und Haare, die vorzugsweise schulterlang, oder länger sind. Ebenso wichtig finde ich die Augen und Lippen, allerdings lässt sich kaum sagen, wie die aussehen sollten, das ist wohl auch typabhängig.

    Alles in allem bin ich beim Aussehen also recht flexibel, da für mich Charisma und Charakter wesentlich wichtiger sind. Das macht eine Trennung für mich auch so schwierig. Eine Frau braucht eben das gewisse Etwas. Ich finde das macht auch die Attraktivität aus. Ich hatte sehr oft ein durchdringendes “Neeeeeee-Gefühl”, wenn mir in dem Bereich etwas nicht gefällt. Das geht so weit, dass ich in dem Fall sogar das hübscheste Model von der sprichwörtlichen Bettkante stoßen würde.

  16. on 05 Mai 2010 at 13:15 Robby

    Ich habe ja nichts gegen die Fähigkeiten, behaupte ich, durchaus auch ein manipulatives Arschloch sein zu können :D Nur finde ich, dass man es “moralisch” einsetzen “muss” (sollte), in dem Falle für die Frau. Zumindest unterscheide ich, ob man mit Unterstützung durch derartige Techniken/Wissen (die man ja nicht zwingend bewusst lernen muss, sondern auch anderweitig im Leben erwerben kann) eine Angebete erobert, oder sich irgendeine zum Nageln ins Bett manipuliert. Nun ja.

    Du scheinst mich nicht zu verstehen :( Es geht mir nicht um die Attraktivitätskriterien. Stell dir einfach vor, du siehst eine Frau – wie auch immer die beschaffen sein muss – und denkst dir “(Boah,) die ist ja ganz hübsch, nett anzuschauen, attraktiv.”. Steht diese Aussage für das, was sie besagt, oder steht dahinter (schon) “Mit der würde ich ins Bett gehen.”. Ist attraktiv für dich synonym mit “Würde ich nehmen.” oder eben nur attraktiv. Wobei das “Würde ich nehmen.” implizit bei der mir gegenüber geäußerten Damenmeinung die “Rahmenfaktoren” ebenfalls berücksichtigt, nur eben in einer anderen Konstellation/Reihenfolge.

  17. on 05 Mai 2010 at 15:29 Naughty

    Ich glaube wir haben da grundsätzlich andere Auffassungen, und ja, im Grund heißt es “Die würde ich nehmen”. Ich versuche, in Ermangelung einer löblichen Selbstkontrolle, derartige Impressionen zu verdrängen, wenn ich vergeben bin.

    Ich mache mir also grundsätzlich nur von die Attraktivität von Frauen ein Bild, wenn es für mich sexuell relevant ist. Die reine Attraktivität gesondert zu beurteilen, kam mir bisher irgendwie noch gar nicht in den Sinn. Ich habe bisher auch noch keinen Mann kennen gelernt, der das ohne weiteres könnte, und nicht mindestens bi ist (woran das auch immer liegen mag, vielleicht ist es die sexuelle Fixierung auf das zu bewertende Geschlecht. Selbst ein Paradigmenwechsel scheint mir absolut unmöglich, das könnte allerdings auch an der Migräne liegen, mit der ich nach 10 Jahren mal wieder beglückt wurde. Ich könnte andere Männer auf diese nüchterne Weise bewerten, weil die sexuelle Ebene für mich da nicht relevant ist.

    Was PUA angeht, gilt wohl dieser kitschige Spiderman-Satz “Aus großer Macht …”. Vor allem wenn es in den Bereich geht, in dem man regelrechte Psychoexploits anwendet, sei es NLP oder andere Verhaltensmodifikation. Ich frage mich seit langem, ob es da überhaupt eine ethisch vertretbare Verwendung gibt. Der Zweck heiligt eben doch nicht immer die Mittel. Für mich war vor allem die Verwandtschaft zu psychologischen Vertriebstechniken interessant. Aus dem wirklichen Abschleppalter war ich da zum Glück schon raus, ich glaube sonst hätte ich Gewissensprobleme bekommen, die Versuchung ist schon enorm. Ein ehemaliger Kommilitone hatte sich damals für eine Semesterarbeit eingelesen. Es hat keine 6 Monate gedauert, da wurde aus einem braven Psychologiestudenten ein PUA, der reihenweise Herzen geschreddert hat.

    So, ich glaube ich sollte mich hinlegen, bis mein Gehirn wieder funktioniert, und sich nicht mehr so anfühlt, als würde man einen Ballon zwischen den Hemisphären aufpumpen.

  18. on 05 Mai 2010 at 16:07 Robby

    Nun ja, ich für meinen Teil sehe Attraktivität in erster Linie unter ästhetischen Gesichtspunkten, als reproduktiven. Von daher kann ich diesbezüglich Frauen attraktiv finden, ohne mit ihnen ins Bett steigen zu wollen. Das kommt – maximal – bei einer entsprechenden persönlichen Verbundenheit (was Gedanken, Weltanschauungen und dergleichen anbetrifft).

    Naja, man könnte jetzt ja mit Kant kommen. Meines Erachtens nach kann jeder tun und lassen, was er will, sollte dann aber auch mit dem “Spiegelbild” leben können. Wenn jemand reihenweise Frauen – ich nenne es mal – “missbraucht”, soll er sich nicht beschweren, wenn andere Menschen mit ihm genauso amoralisch verfahren, egal in welchem Bereich.

    Dann gute Besserung/geistige Genesung.

  19. on 06 Mai 2010 at 16:18 Naughty

    Da hast du natürlich recht, am Ende muss jeder mit sich selbst leben müssen. Was mich so gewaltig stört, ist die Tatsache, dass sich Boshaftigkeit im Leben eben nicht rächt, sondern eher die Gutmütigkeit. Das ist leider nicht nur in diesen Bereichen so, sondern zieht sich durch alle Lebensaspekte. Einfluss bekommen immer die Menschen zugesprochen, denen man besser keine Macht geben sollte. Macht korrumpiert bis zu einem gewissen Grad auch selbst, das liegt wohl in der Natur der Sache, und unseres Wesens.

    Es ist schon eigenartig, aber es scheint für Männer wirklich schwer zu sein, Attraktivität unter rein ästhetischen Gesichtspunkten zu bewerten, wenn es um Frauen geht. Das verwundert mich selbst etwas, da ich in meinem zweiten Leben der Kunst sehr nahe bin. Mir ist allerdings aufgefallen, dass ich es bei gewissen Typen von Frauen kann, wenn der Typ eher nicht zu meinen bevorzugten Sexualpartnern passt (z.B. Models).
    Mir hat die Sache auf jeden Fall gezeigt, wie sehr wir noch von unseren Instinkten geleitet werden. Das scheint übrigens nicht nur mir so zu gehen, denn jeder Mann, mit dem ich bisher darüber gesprochen habe, hat das selbe Problem. Selbst bei Frauen gab es nur wenige, die mir gesagt haben, dass sie das könnten.

  20. on 06 Mai 2010 at 16:29 Robby

    Zumindest, wenn man in den richtigen Momenten nicht böse ist, ja. Aber mit dem entsprechenden Glauben an Gerechtigkeit versuchen wir uns das schön zu reden :D

    Nun ja, ich habe damit persönlich kein Problem. Aber gut, ich bin ja auch nur “halb-männlich” und hatte Phasen in denen ich gar glaubte asexuell zu sein. Dem ist (zum Glück :D ) nicht so, allerdings habe ich (bzw. mein Körper) wohl höhere Ansprüche/Kriterien als der Großteil meiner Geschlechtsgenossen. “Wer den Geist nicht verführen kann, sollte die Finger vom Körper lassen.” – mich reizen eher Intellekt, Charme, Humor, Stil und Spiel. Wenn eine Frau damit (und einem ansprechenden Äußeren) aufwarten kann, dann denke ich an Sex, im Sinne von geistiger Verschmelzung. Die reine, primitive Triebbefriedigung… well, die schaffe ich auch alleine.

  21. on 06 Mai 2010 at 16:40 Naughty

    Ah, das könnte natürlich die Erklärung sein. Dann werden bei dir wohl Aspekte größtenteils vom Kopf bestimmt, die bei anderen Männern eher vom südlichen Gehirn geleitet werden. Das könnte natürlich die nötige Distanz schaffen. Was das angeht bin ich weniger ein Kopfmensch, und hatte einige Momente, in denen ich gerne mit dir getauscht hätte. Selbst wenn der Kopf regelrecht brüllt “Lass die Finger davon”, reicht ein Flüstern der Hormonschleudern, um dich umzustimmen.

    Natürlich sind die ganzen Triebe auch eine Rückversicherung der Evolution, und verhindern, dass wir irgendwann so lethargisch werden, dass wir aussterben, oder einfach verhungern. Mit dem Thema hat sich die Science-Fiction ja schon oft genug befasst.

    Ich frage mich gerade, ob dein Thema nicht ungeheuer schwierig ist, wenn die Frage für so viele Männer unmöglich zu beantworten ist. Was hast du denn bisher an verwertbaren Antworten bekommen?

  22. on 06 Mai 2010 at 16:47 Robby

    Naja, ich behaupte ja nicht, dass ich jeder Versuchung widerstehen könnte. Nur behaupte ich, dass ich es länger schaffe als viele andere. Wenn ich in diesem Zeitfenster allerdings nicht die Flucht ergreife o.ä., ist der Verfall nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. Ein Hoch auf (ein gewisses Maß an) Selbstkontrolle.

    Verwertbare Antworten: Schau dir die Kommentare an :D

  23. on 06 Mai 2010 at 17:59 Naughty

    Hehe, die Antworten sind vor allem aus soziologischer Sicht interessant. ;)

    Selbstkontrolle ist eine feine Sache, da hatte ich, im Bezug auf Frauen, schon immer eine Schwäche. Ich muss zugeben, dass ich in arge Bedrängnis gerate, wenn eine Frau es drauf anlegt. Ich kann nur versuchen, solchen Situationen aus dem Weg zu gehen, ansonsten bin ich schnell treuebruchgefährdet. Gut, heute ist meine Selbstkontrolle bestimmt um einiges besser, aber das auch erst seit wenigen Jahren. Die Menschen werden, erdgeschichtliche betrachtet, ja auch erst seit kurzem viel älter als 30. Vor einigen Jahrhunderten wäre, mit meinen 32 Lenzen schon richtig alt gewesen, auch wenn das eine seltsame Vorstellung ist.

  24. on 06 Mai 2010 at 21:32 Naughty

    Die Antworten sind vor allem geeignet, die ganze Sache aus soziologischer Sicht zu bewerten ;P. Die Flucht ergreifen ist gut. Ich bin eigentlich eine treue Seele, aber wenn ich solchen Situationen nicht aus dem Weg gehe, kann mir eine Frau ganz schön gefährlich werden, die es wirklich darauf anlegt. Heute habe ich da wohl wesentlich mehr Kontrolle, aber noch vor einigen Jahren hätte ich kaum eine Chance gehabt. Mit dem Alter wird man in solchen Dingen wesentlich ruhiger, bei unserem Design war ein Leben, das möglicherweise weit über die 60 geht, einfach nicht eingeplant. Erdgeschichtlich ist es noch gar nicht so lange her, da wäre ich mir meinen 32 Lenzen richtig alt gewesen, und hätte über die Zeugung von Nachkommen wohl keine Gedanken mehr verschwendet.

  25. on 08 Mai 2010 at 09:48 Robby

    Bist unerwarteterweise im Spamfilter hängen geblieben :D Wie gesagt, wenn es eine Frau wirklich drauf anlegt, bin wohl auch ich nur ein Mann. Allerdings kann man vorher genug Reißleinen ziehen, sei es Vermeidung solcher Frauen, Vermeidung zu privater Orte, Vermeidung zu romantischer/verführerischer Stimmung usw. usf.. Man kann es natürlich auch drauf anlegen :D

  26. [...] meine Auswahlstrategie ist in der Hinsicht stereotyp weiblich. Die Diskrepanz erinnerte mich zudem an den Blogeintrag, wobei ich mich insofern korrigieren würde, dass mein Auswahlverfahren tendentiell untypisch [...]

  27. on 25 Dez 2010 at 05:22 Christian Alexander Tietgen

    Frauen suchen nach Liebe und Sex, Männer suchen nur nach Sex. Auf Liebe lassen sie sich nur ein, wenn die Frau ihnen besonders gut gefällt. Frauen hingegen geben sich mit dem zufrieden, was sie kriegen können. Andererseits haben sie weniger Sex-Partner, weil sie Liebe und Sex gleichzeitig wollen.

    Ich würde mit fremden Frauen nicht ins Bett springen. Wenn man sich kennt, hat man keinen Stress.

  28. on 25 Dez 2010 at 12:12 Robby

    Quatsch. Komplett. Es gibt Frauen, die es auch einfach nur mal brauchen genauso wie Männer, die in ihrer Auswahl eher selektiv sind usw. usf.

    Und gerade wenn man mit Frauen ins Bett geht, kann das schnell zu Stress führen. Was, wenn einer von beiden mehr will?! etc. pp.


Deprecated: Function set_magic_quotes_runtime() is deprecated in /www/htdocs/w006740d/blog/counter/counter.php on line 61

Deprecated: mysql_escape_string(): This function is deprecated; use mysql_real_escape_string() instead. in /www/htdocs/w006740d/blog/counter/includes/mysql.class.php on line 165

Deprecated: mysql_escape_string(): This function is deprecated; use mysql_real_escape_string() instead. in /www/htdocs/w006740d/blog/counter/includes/mysql.class.php on line 165

Deprecated: mysql_escape_string(): This function is deprecated; use mysql_real_escape_string() instead. in /www/htdocs/w006740d/blog/counter/includes/mysql.class.php on line 165

Deprecated: mysql_escape_string(): This function is deprecated; use mysql_real_escape_string() instead. in /www/htdocs/w006740d/blog/counter/includes/mysql.class.php on line 165

Deprecated: mysql_escape_string(): This function is deprecated; use mysql_real_escape_string() instead. in /www/htdocs/w006740d/blog/counter/includes/mysql.class.php on line 165

Deprecated: Function set_magic_quotes_runtime() is deprecated in /www/htdocs/w006740d/blog/counter/counter.php on line 1795

kostenloser Counter

Creative Commons License Amazon Partnerprogramm