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Das Sexspielzeug-Dilemma

Sexspielzeug kann eine ganz nette Sache sein, mit dem Ende einer Beziehung aber auch zu gewissen Entscheidungskonflikten führen, wenn man sich nicht auf neutrale Utensilien wie Handschellen1, Handschellen mit rosa Plüsch2, Handschellen mit Tigerplüsch3 und Tücher4, sondern sprichwörtlich harte Sachen bezieht.

Lässt man die Sachen der Dame, läuft man Gefahr sich über der Zeit dumm und dämlich zu bezahlen. Weil, seien wir ehrlich: Solch ein Zeug, wenn hochwertig, ist nicht gerade billig.
Behält man es selbst, kann man im Normalfall temporär damit nichts anfangen und wäre es nicht verwunderlich, wenn die nächste Dame in der eigenen Lebenswelt befremdlich darauf reagiert. Ich meine, selbst harmlosere Werkzeuge sprechen ihre Sprache und wird auch der Körper des Gegenübers nicht zum ersten Mal genutzt, entspringen Vorlieben und Fähigkeiten nicht dem Nichts und wurde nicht unbedingt alles, aber vieles schon gemacht… aber ist Sexspielzeug in der Hinsicht ein anderes Kaliber, nahezu ja ein Schlag ins Gesicht.5 Eine Gratwanderung, aber aus meiner Sicht “eher uncool”. Ich meine, bei Negligees, schicker Unterwäsche, Tüchern und derlei Sachen kann man sich immerhin einreden, das hätte die Dame nur für sich gekauft.

Jedenfalls: Was tun?

  1. Im Idealfall findet man natürlich eine Parterin, mit der sich die getätigten Investitionen langfristig auszahlen. Auch außerhalb des Sexlebens. Ich meine, das ist die Gratwanderung einer jeden Beziehung: Je mehr man investiert, umso mehr kann man verlieren. Je unabhängiger man den Partner von sich macht, desto eher kann er weg sein. Etwas und jemand besseren finden – ist im Arbeitsleben nicht anders.6
  2. Man lässt es die Frau selbst zahlen. Dann profitiert man davon, hat im Falle einer Trennung aber keine Kosten (in der Hinsicht) zu tragen.
  3. Man bezahlt und behält es selbst. Je nach Möglichkeit und Design klebt man sich das Gerät an die Stirn und spielt “Das letzte Einhorn”. Bescheuert, aber so hat das Teil wenigstens noch einen Zweck. Im Zuge zukünftiger Beziehungen investiert man neu und ist im worst case irgendwann ein Tausendfüßler respektive kann übelst die Dildo/Vibratoren-Party schmeißen. Pseudo-Lichtschwertkämpfe gingen bestimmt auch.
  4. Man kauft sich richtig geilen, stilvollen, ästhetischen Scheiß. Ich denke da an Philips Beziehungspflege. Sehe ich auch eher in derneutralen Kategorie, ist das Anwendungsspektrum größer als der eigentliche Zweck und “Das letzte Einhorn”-Spielen.

Ich denke, der letzte Punkt gefällt mir (zusammen mit Punkt 1) am besten. Wenngleich ein “Multilevel-Unicorn” durchaus was hätte. Wobei man nicht zuletzt selbst das beste Sexspielzeug ist *lach* Aber das ist ein anderes Thema.

  1. Eher uncool. []
  2. Arg uncool. []
  3. Verdammt uncool… []
  4. Eher sehr cool. []
  5. Har har. []
  6. Gleichzeitig ist es nicht Sinn der Sache, den Gegenüber zwanghaft an sich zu schmieden. Ist nicht Sinn der Sache und zumindest nicht mein Eigenanspruch. Wollen statt brauchen. []

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12 Responses to “Das Sexspielzeug-Dilemma”

  1. on 04 Jan 2011 at 17:49 Lauffrau

    Ok, da habe ich mit noch nie Gedanken gemacht…

    aber nicht zu vergessen, dass manch Dame vielleicht Probleme damit hat, ein Spielzeug zu verwenden was nicht extra für sie angeschafft sondern vorher schon in Gebrauch gewesen ist!

  2. on 04 Jan 2011 at 18:15 Robby

    “und wäre es nicht verwunderlich, wenn die nächste Dame in der eigenen Lebenswelt befremdlich darauf reagiert. Ich meine, selbst harmlosere Werkzeuge sprechen ihre Sprache und wird auch der Körper des Gegenübers nicht zum ersten Mal genutzt, entspringen Vorlieben und Fähigkeiten nicht dem Nichts und wurde nicht unbedingt alles, aber vieles schon gemacht… aber ist Sexspielzeug in der Hinsicht ein anderes Kaliber, nahezu ja ein Schlag ins Gesicht.”

    :p
    Okay, zugegeben, etwas kryptisch ausgedrückt :D

  3. on 04 Jan 2011 at 18:30 Lauffrau

    Ja, hatte ich etwas anders verstanden. Passiert ^^

  4. on 04 Jan 2011 at 18:43 Robby

    Ich nehme das Missverständnis auf meine Kappe, war/ist es doch arg kompliziert und verschachtelt ausgedrückt. Aber klar, gerade der Punkt ist denke ich entscheidend. Die Illusion von Einzigartigkeit ;)

  5. on 06 Jan 2011 at 01:26 Mann

    Sexspielzeug kann jeder haben, so lange es sich um Handschellen, Tücher oder dergleichen handelt. Bei penetrierenden Spielzeugen ist es wohl sehr offensichtlich, dass man diese nicht wie ein Buch rumreicht und mehrere Benutzen lässt.

  6. on 06 Jan 2011 at 08:26 Robby

    Zweifelsohne. Wobei sich dann trotzdem die Frage stellt, wie man(n) es handhabt, ohne sich (mittel- bis langfristig) dumm und dämlich zu zahlen ;)

    Aber wie gesagt, ich halte eine vernünftige “Partnerselektion” in der Hinsicht am vielversprechensten. Ain’t that easy, anyway.

  7. on 06 Jan 2011 at 10:20 Vanilla

    Neues Spiel, neues Spielzeug, so einfach ist das. Was für eine Frage und lieber Gott, was kostet so ein Quatsch und wieviel davon braucht man für eine Frau?

  8. on 06 Jan 2011 at 10:32 Robby

    Wenn’s vernünftig sein soll locker 60-70€ – und das zahlt man zumindest als Student nicht aus der Portokasse. Und die Philips-Geräte kosten m.W. nach alle um die 150-200€. Und je nachdem, wie man sein Beziehungsleben gestaltet, kann sich das summieren.

    *grübel* Ein Grund mehr endlich mit dem Studium fertig zu werden *lach* Wobei ich selbst mit entsprechendem Einkommen keine Lust habe (Gefahr zu laufen) Geld “sinnlos” zu verpulvern. Ich denke ich werde das bei zukünftigen Frauen so handhaben, dass sie das Teil entweder selbst bezahlt oder man einen Split-Pot macht. Letzteres ist wohl die gerechteste Verfahrensweise und im Fall des Auseinandergehens am ehesten verkraftbar (bei gleichzeitiger Vertretbarkeit in einer funktionierenden Beziehung. “Kauf dir den Scheiß selbst, immerhin könnte das mit uns ja irgendwann mal zu Ende sein.” wäre wohl etwas unangebracht *lach* Das ist/sollte nicht der Sinn einer Beziehung sein.)

  9. on 06 Jan 2011 at 18:15 Vanilla

    Wenn du es haben willst, musst du es bezahlen, so einfach ist das. Was ist denn mit Wäsche, Verhütung, überhaupt mit allen Dingen, die Frau so tut um dir zu gefallen, sollen die auch aufgerechnet werden? Das wird dann aber ein Minusgeschäft vom feinsten für dich ;) ich würde einen Teufel tun und Sextoys bezahlen, die letztlich – so meine Erfahrung – dem Mann mehr Spaß bereiten als der Dame. Wenn ich mich recht erinnere, bist du doch ein monogamer Typ, da kann das aufs Jahr gesehen nicht so teuer werden.

  10. on 06 Jan 2011 at 18:52 Robby

    Ach, als wenn was zum Anziehen so wichtig wäre *fg* Außerdem nimmt die Frau sowas ja problemlos mit von Beziehung zu Beziehung. Und soll ja auch Männer geben, die das zahlen. Kosten für Verhütungsmittel werden geteilt und ansonsten braucht eine natürliche Frau nicht viel, um mir zu gefallen. Eigentlich nur sich selbst.

    Wie gesagt: Es geht weniger um den Kostenpunkt, denn um das Verhältnis. Naja, egal. Erst mal (wieder) eine Beziehung führen, bevor man sich derartigen Fragen widmet/widmen muss :D

  11. on 07 Jan 2011 at 21:10 Vanilla

    Oft kauft Frau aber die Kleidung nur für einen Mann, danach ist sie “verbrannt”, ich habe solche Kleider im Schrank, beim nächsten Mann gibt es neue Kleider, schon mal drüber nachgedacht? Frauen knüpfen Erinnerung an Kleidungsstücke und diese kosten oftmals mehr als ein Vibrator.

  12. on 07 Jan 2011 at 22:21 Robby

    Ein guter Freund von mir würde jetzt sagen: “Selbst Schuld.” :D

    Und wenn man will, kann man Assoziationen ja auch von Objekten lösen. Ich kann verstehen, wenn man es nicht tut, aber bei gewissen Ex-Geschenken beziehe ich die Praktikabilität im Alltag durchaus ein. Wobei sexuell konotierte Spielereien und Verbindungen natürlich ein anderes Kaliber sind.

    Aber selbst da gibt es wohl Frauen, die abgebrüht genug sind “verbrannte Kleidung” zu tragen ;) :D


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