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	<title>Vom Leben gebloggt...</title>
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	<description>Nur einer von vielen.</description>
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		<title>Liebe Ambivalenz</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 21:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken & Überlegungen]]></category>
		<category><![CDATA[an sich]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist so eine Sache. Gestern Abend habe ich mir, vielleicht nicht zum ersten Mal in meinem Leben, aber bewusst zumindest nach einer langen Zeit, Sorgen um jemanden gemacht. Auf der einen Seite finde ich das gut, auf der anderen k&#246;nnte man sagen, dass es mich ver&#228;ngstigt. Einer Person einen derartigen Stellwert beizumessen, dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist so eine Sache. Gestern Abend habe ich mir, vielleicht nicht zum ersten Mal in meinem Leben, aber bewusst zumindest nach einer langen Zeit, Sorgen um jemanden gemacht. Auf der einen Seite finde ich das gut, auf der anderen k&#246;nnte man sagen, dass es mich ver&#228;ngstigt. Einer Person einen derartigen Stellwert beizumessen, dass ich sie nicht einfach so aus meinem Leben streichen respektive sie nicht wirkungslos aus meinem Leben verschwinden k&#246;nnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie gesagt, ich finde das gut, ehrlich gesagt sogar sch&#246;n und w&#252;nschenswert. Vielleicht sieht auch niemand die Zweischneidigkeit der Klinge, auf der ich – in der Hinsicht, oder prinzipiell – wandere. Pers&#246;nliche Bedeutung und Wichtigkeit, die Akzeptanz dessen und Hingabe dazu ist &#252;berw&#228;ltigend. Man ber&#252;hrt sich in ungeahnten Tiefen, wird frei gehalten und besch&#252;tzt und… ich m&#246;chte jetzt nicht von <em>“Platz im Leben“</em> oder dergleichen reden, aber zumindest findet man im Gegen&#252;ber einen <em>Ort der Geborgenheit</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Der letzte Satz offenbart zugleich die „Problematik“: Verg&#228;nglichkeit. Wobei, das ist das falsche Wort. Es ist eher die Tatsache, dass die Sicherheit eine unsichere ist, oder ein Teil von mir sie zumindest dazu macht. Dass ich nicht sagen kann, dass es <em>das</em> bis zum Ende ist. Muss ich auch nicht, soll ich vermutlich nicht mal und m&#246;glicherweise w&#252;rde sie das nicht einmal wollen. Ich w&#252;rde es aber gerne, von meiner Seite aus. F&#252;r mich. Sagen zu k&#246;nnen <em>“Das ist es.“</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Ehrlich gesagt ist es das f&#252;r unser Alter wohl auch. Ich k&#246;nnte mir keine Freundin vorstellen, die offener und verst&#228;ndnisvoller f&#252;r mich da ist. Der ich sagen kann, dass ich nicht darauf aus bin, aber bef&#252;rchte, dass es mit mir und den Frauen in irgendeiner Form irgendwann noch einmal spannend wird. Der ich erz&#228;hlen kann, unter welchen Umst&#228;nden eine andere Frau f&#252;r sexuellen Austausch interessant sein k&#246;nnte und ich aufpassen bis um mein Leben rennen m&#252;sste. Eine, mit der ich selbst &#252;ber die pers&#246;nlichsten und intimsten Themen reden kann, ohne, dass sie gleich frei dreht. Eine, die f&#228;hig ist auch &#252;ber sich und mich hinaus zu schauen. Was nicht im Ansatz selbstverst&#228;ndlich ist, weder im Bekannten- und Freundeskreis, noch in einer Beziehung. Das macht derartige Menschen – und damit im Speziellen sie – so unheimlich wertvoll. Und die Verbindung zu ihnen so latent gef&#228;hrlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist jetzt keineswegs so, als h&#228;tte ich st&#228;ndig die m&#246;glichen Schmerzen und Schattenseiten im Kopf, was passieren k&#246;nnte, wenn sie Typ XY kennen lernt oder Frau YZ in mein Leben tritt. Im Gegenteil, wir nehmen das Ganze eigentlich extrem unbeschwert. Nur gibt es eben diese Momente, in denen die Zukunft von Dunkelheit umh&#252;llt ist. Ich meine, das ist sie immer, aber wir alle machen uns Vorstellungen und Illusionen. Planen und schauen voraus, ohne dass wir wissen, ob wir am n&#228;chsten Morgen wieder aufstehen. Auf eine gewisse Art und Weise ist das widersinnig und am&#252;sant. Hilfreich und Orientierung gebend, ohne Frage, gleichzeitig aber auch ver&#228;ngstigend. Sich zu &#252;berlegen, welche potentiellen M&#246;glichkeiten sich im Anschluss an unser Studium ergeben, wenngleich noch nicht einmal klar, ob wir zu dem Zeitpunkt noch zusammen sind, geschweige denn am Leben. Mit einer „richtig“ fallenden Dominokette entgleist der Zug, in dem ich gerade sitze und diese Zeilen werden nie ver&#246;ffentlich, au&#223;er…<sup>1</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Nicht, dass das w&#252;nschenswert w&#228;re, aber alle Planungen liegen doch der Annahme zugrunde, dass es so weiter geht wie bisher. Keine Konkurrenz, keine Schicksalsschl&#228;ge, keine Fehltritte, kein Auseinanderleben. Dass das Leben zwar ein wenig schwankt, aber weiter in gerader Bahn verl&#228;uft. Und meistens tut es das auch, sp&#228;testens, wenn man einen angepassten Blick zur&#252;ck wirft, aber…</p>
<p>… meine Freundin hatte sich ja beschwert, dass ich zu wenig blogge.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem sei damit entgegen gewirkt. Nicht aus Verpflichtung, sondern aus Schreibbed&#252;rfnis.<sup>2</sup> Und wer aufmerksam liest, findet nicht nur Weltschmerz-Content.</p>
<p style="text-align: justify;">Robby<em>, reicht dann auch wieder</em></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3371" class="footnote">Ich spinne m&#246;gliche Szenarien mal nicht weiter.</li><li id="footnote_1_3371" class="footnote">Und zu viel Zeit im Zug :p </li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Du bloggst gar nicht mehr.&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:30:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[an sich]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Satz, den ich &#8211; neben vielen anderen &#8211; gestern zu h&#246;ren bekam. Erstaunlich daran, dass er aus dem Mund meiner Freundin kam, die meinte, dass ich hier ja nur etwas schreiben w&#252;rde, wenn es mir schlecht ginge, ich im Ah&#252;&#252;&#252;&#252;-Modus w&#228;re und sie ja recht gehabt h&#228;tte. Ich wiederum entgegnete, dass ja keiner etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein Satz, den ich &#8211; neben vielen anderen &#8211; gestern zu h&#246;ren bekam. Erstaunlich daran, dass er aus dem Mund meiner Freundin kam, die meinte, dass ich hier ja nur etwas schreiben w&#252;rde, wenn es mir schlecht ginge, ich im <em>Ah&#252;&#252;&#252;&#252;</em>-Modus w&#228;re und sie ja recht gehabt h&#228;tte. Ich wiederum entgegnete, dass ja keiner etwas davon hat, w&#252;rde ich schreiben wie gut es mir doch geht, wie sch&#246;n die Welt ist und wie zufrieden ich mit meiner Beziehung bin. Ungeachtet der Tatsache, dass dieses Statement den Weg schon hier her gefunden hat. Dar&#252;ber hinaus sind ale erz&#228;hlensw&#252;rdigen Sachen unseres Zusammenseins hier nicht ver&#246;ffentlichbar. Ich meine, manche Dialoge und Interaktionen sind grandios, aber gehen keinen etwas an. Zumindest, wenn die Zuordnenbarkeit gegeben ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich meinte, soll sie doch ihren eigenen Blog und/oder Twitteraccount einrichten, so dass sie dann die ganzen pers&#246;nlichen Sachen anonym der Welt mitteilen kann. Wert w&#228;ren sie es auf jeden Fall. Ich bin jetzt erst einmal gespannt, was ich mir als Reaktion auf diesen Eintrag von ihr anh&#246;ren darf&#8230; bestimmt wird sie sagen <em>&#8220;Was soll denn das hei&#223;en, &#8220;Was du dir von mir anh&#246;ren darfst.&#8221;?! Das klingt ja so, als w&#228;re ich die &#252;belst schlimme und&#8230;&#8221;</em>. Ich kommentiere das jetzt einfach mal nicht <img src='http://www.robundseb.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">Robby<em>, bloggfrei</em><sup>1</sup></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3369" class="footnote">Hinzu kommt die Tatsache, dass ich die meisten meiner Erkenntnisse schon gewonnen habe und nicht st&#228;ndig auf neue, erw&#228;hnenswerte Sachen sto&#223;e. Man wird ja irgendwann auch m&#252;de&#8230;</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Avatar in 3D</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 11:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robby</dc:creator>
				<category><![CDATA[an sich]]></category>
		<category><![CDATA[im Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile ist es schon wieder zwei Wochenenden her, dass ich in &#8220;Avatar&#8221; war. 27€ f&#252;r zwei Personen war ein unerwartet happiger Preis, der, lasse ich die shared experience au&#223;en vor, in meinen Augen nicht gerechtfertigt war. Hervorragende akustische und visuelle Stimulation, ohne Frage. Ein optische Erfahrung, an die sich die Augen erst gew&#246;hnen mussten, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mittlerweile ist es schon wieder zwei Wochenenden her, dass ich in <em>&#8220;Avatar&#8221;</em> war. 27€ f&#252;r zwei Personen war ein unerwartet happiger Preis, der, lasse ich die <em>shared experience</em> au&#223;en vor, in meinen Augen nicht gerechtfertigt war. Hervorragende akustische und visuelle Stimulation, ohne Frage. Ein optische Erfahrung, an die sich die Augen erst gew&#246;hnen mussten, die anschlie&#223;end aber in Fleisch und Blut &#252;berging. Aber die Story?! Nicht vorhanden, beziehungsweise auf niedrigstem Anspruchsniveau. Aber das wurde mir schon im Vorfeld gesagt, beziehungsweise war &#252;berall zu lesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bleibt ein geistiger Nervenkitzel, &#228;sthetische Sch&#246;nheit und eine universelle &#196;sthetik. Der Einklang des Lebens, die Verbundenheit, das Sp&#252;ren, die Identifikation, der Respekt. Bewegend und ber&#252;hrend. Zumindest kribbelte es bei mir im Kopf und auf meiner Haut. Sehr sch&#246;ne Darstellung, wobei ich bei der partnerschaftlichen Vereinigung damit gerechnet hatte, dass sie ihre Z&#246;pfe miteinander verbinden, was mich wiederum an die <em>Asari</em> aus <em>&#8220;Mass Effect&#8221;</em> erinnert h&#228;tte. Aber auch so lie&#223;e sich wohl eine Verbindung zur sexuellen Begegnung ziehen. Zumindest, wenn sie (auch) Ausdruck von Liebe, Zuneigung, Verbundenheit und dergleichen ist, und nicht nur ein triebbefriedigender Fick.<sup>1</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p style="text-align: justify;">Robby<em>, in motion</em></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3365" class="footnote">Was ja nicht unbedingt etwas Schlechtes ist, je nach pers&#246;nlicher Weltsicht und Bed&#252;rftigkeit.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Traumfeuerwerk</title>
		<link>http://www.robundseb.de/blog/2010/02/26/traumfeuerwerk/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 08:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[an sich]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Tage tr&#228;ume ich wirklich viel. Dass ich entf&#252;hrt werde, ins Weltall geschossen werden soll, dabei vermutlich draufgehe, dann doch eine &#220;berlebenschance besteht, ich das Stockholmsyndrom ausbilde, mit den Entf&#252;hrern essen gehe, mir Kinder ans Bein gehangen werden sollen, wo ich rein mathematisch schon nicht der Vater sein kann und dergleichen. Jeweils mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In den letzten Tage tr&#228;ume ich wirklich viel. Dass ich entf&#252;hrt werde, ins Weltall geschossen werden soll, dabei vermutlich draufgehe, dann doch eine &#220;berlebenschance besteht, ich das Stockholmsyndrom ausbilde, mit den Entf&#252;hrern essen gehe, mir Kinder ans Bein gehangen werden sollen, wo ich rein mathematisch schon nicht der Vater sein kann und dergleichen. Jeweils mit einem Detailgrad, der den Umfang des Eintrages sprengen und doch nichts verst&#228;ndlicher machen w&#252;rde.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedenfalls finde ich es gut, dass ich wieder verst&#228;rkt tr&#228;ume. Den Inhalt und Umfang betreffend, finde ich es manchmal doch ein wenig erschlagend.</p>
<p style="text-align: justify;">Robby<em>, *b&#228;m*</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#220;berf&#252;ttert</title>
		<link>http://www.robundseb.de/blog/2010/02/18/ueberfuettert/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 00:16:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken & Überlegungen]]></category>
		<category><![CDATA[an sich]]></category>
		<category><![CDATA[just bla]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Lustige ist, dass man sich an so ziemlich allem gnadenlos &#252;beressen kann. Nachdem ich die letzten drei Tage phasenweise exzessiv &#8220;Dragon Age: Origins&#8221; gespielt habe, h&#228;ngt es mir just in diesem Moment zum Hals raus. Vor allem aufgrund des Beziehungsmanagements das man dort schieben muss. Als w&#228;re das im realen Leben manchmal nicht schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Lustige ist, dass man sich an so ziemlich allem gnadenlos &#252;beressen kann. Nachdem ich die letzten drei Tage phasenweise exzessiv <em>&#8220;Dragon Age: Origins&#8221;</em> gespielt habe, h&#228;ngt es mir just in diesem Moment zum Hals raus. Vor allem aufgrund des Beziehungsmanagements das man dort schieben muss. Als w&#228;re das im realen Leben manchmal nicht schon anstrengend genug.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbiges gilt auch dort, sei es mein Verh&#228;ltnis zur allgemeinen Menschheit oder mir wichtigen Personen. Auch diese habe ich nach einer gewissen Zeit erst einmal genug gesehen. Im Bett rumgammeln ist eine Zeit lang ganz angenehm, wird aber auch schnell &#228;tzend. Auf <em>produktiv sein</em> habe ich auch nicht immer Bock und selbst bloggen geht nicht dauerhaft, selbst wenn mehr als genug Themen vorhanden sind. Selbiges gilt nat&#252;rlich auch im <em>&#8220;positiven Sinne&#8221;</em>, sprich umgekehrt, und l&#228;sst sich wohl auf eine Vielzahl anderer Bereiche ausweiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch auf die Gefahr hin daf&#252;r wieder mindestens verbal geschlagen zu werden: <em>Autonomie</em> und <em>Sicherheit</em>. Oder zumindest das Balancespiel der Extremen. Und ich bin in der Hinsicht extrem&#8230;<sup>1</sup><sup>2</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Funktioniert &#252;brigens auch gut in Interaktion mit Menschen. Ihm zu geben was er braucht, ihn damit regelrecht zu &#252;bersch&#252;tten, wird ihn relativ z&#252;gig auf die andere Seite oder zumindest in deren Richtung gehen lassen. Eine einfache Erkenntnis, die &#8211; halbwegs passend umgesetzt &#8211; unheimlich viel Macht verleiht. Nicht &#252;ber jeden, nicht per se und in jeder Hinsicht, aber auf jeden Fall als gute Basis.</p>
<p style="text-align: justify;">Manche Menschen &#252;berf&#252;ttern sich auch selbst, indem sie nicht genug kriegen k&#246;nnen. Diese spielen dann beispielsweise exzessiv <em>&#8220;Dragon Age: Origins&#8221;</em>, bis sie davon das Kotzen kriegen, weil sie andere Bed&#252;rfnisse zu sehr haben hungern lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">In dem Sinne gehe ich jetzt ins Bett, versuche mich zeitnah zu regenerieren und morgen geistig fit am Workshop teilzunehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Robby<em>, braucht dauerhafte Abwechslung</em></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3360" class="footnote">Allein das ich gestern bis um sechs vor dem Rechner um zu spielen sa&#223; <em>*lach*</em> </li><li id="footnote_1_3360" class="footnote">Und dann mehr aus Vernunft als aus Bed&#252;rftigkeit ins Bett gegangen bin.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Dragon Age: Origins (Statusreport)</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 22:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[an sich]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich m&#252;sste ich meinen Spieltrieb und diese Affinit&#228;t zu Mittelalter und guten Geschichten verdammen. Denn das f&#252;hrt dazu, dass mich dazu passende Rollenspiele im Handumdrehen in den Bann ziehen. Vor allem, wenn sie von Bioware stammen und mit Pers&#246;nlichkeiten aufzuwarten wissen.
&#8220;Dragon Age: Origins&#8221; l&#228;uft perfekt und lief schon viel zu lange. Aber es zieht sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eigentlich m&#252;sste ich meinen <em>Spieltrieb</em> und diese Affinit&#228;t zu Mittelalter und guten Geschichten verdammen. Denn das f&#252;hrt dazu, dass mich dazu passende Rollenspiele im Handumdrehen in den Bann ziehen. Vor allem, wenn sie von <em>Bioware</em> stammen und mit Pers&#246;nlichkeiten aufzuwarten wissen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Dragon Age: Origins&#8221;</em> l&#228;uft perfekt und lief schon viel zu lange. Aber es zieht sich einfach durch: hier Ostragar verteidigt, dort den Zirkel der Magi befreit, danach Redcliffe besch&#252;tzt und die K&#246;nigsfamilie gerettet. Und fast ausnahmslos in ritterlicher Manier, so dass ich es mir mit dem coolsten Charakter in dem Spiel &#8211; <em>Morrigan</em> &#8211; regelm&#228;&#223;ig verscherze. Doch werde ich, irgendwann einmal, versuchen einen menschenverachtenden Magier zu spielen, den ich im Verlauf zum arkanen Krieger aufr&#252;ste und jedem ordentlich auf die Fresse zimmere. Keine G&#252;te, keine Nachsicht, keine Gnade &#8211; au&#223;er meine liebste Morrigan w&#252;nscht es.<sup>1</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Solche Spiele wecken das Feuer f&#252;r <em>&#8220;alte Zeiten&#8221;</em>, auch wenn das Mittelalter wohl leider kaum so war. Dennoch hat es unendlich viel Stil, wenn ein Pfeilregen vom Himmel f&#228;llt und sich anschlie&#223;end die Fronten ineinander verfangen. Unterlegt mit Dramatik und epischer Musik.</p>
<p style="text-align: justify;">Tolles Spiel, tolle Charaktere, toll Story. Und allein die Tatsache, dass &#8211; wie auch in anderen Bioware-Spielen &#8211; wieder Lesbenaction m&#246;glich ist und nach dem, was ich gelesen habe sogar Dreier und Vierer: <em>EPIC</em>. <em>Alistair</em> ist f&#252;r ein Gepl&#228;nkel im Zelt n&#228;mlich zu lieb und anst&#228;ndig.</p>
<p style="text-align: justify;">Robby<em>, as well</em></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3357" class="footnote">Ich habe das schon mal bei <em>&#8220;Knights of the old Republic&#8221;</em> versucht und bin damals gnadenlos gescheitert. Ich konnte einfach nicht b&#246;se, egoistisch und r&#252;cksichtslos sein. Schlimm genug, dass ich vergessen hatte die Tochter des Schmieds in Redcliffe zu retten&#8230;</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fremdgehen &#8211; Nichtgesehenes</title>
		<link>http://www.robundseb.de/blog/2010/02/15/fremdgehen-nichtgesehenes/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 10:54:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken & Überlegungen]]></category>
		<category><![CDATA[an sich]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann schrieb ich mit Sicherheit, dass Fremdgehen ja nicht gleich Fremdgehen ist und der Grund des Handelns mindestens einen Unterschied f&#252;r einen selbst macht. Wo ich die Ansicht vertrat, dass die Befriedigung des anderen erstens etwas anderes ist als triebgesteuerte Notgeilheit und zweitens nicht mit Verletzenwollen o.&#228;. des eigenen Partners einhergehen. In der letzten Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Irgendwann schrieb ich mit Sicherheit, dass <em>Fremdgehen</em> ja nicht gleich <em>Fremdgehen</em> ist und der Grund des Handelns mindestens einen Unterschied f&#252;r einen selbst macht. Wo ich die Ansicht vertrat, dass die Befriedigung des anderen erstens etwas anderes ist als triebgesteuerte Notgeilheit und zweitens nicht mit Verletzenwollen o.&#228;. des eigenen Partners einhergehen. In der letzten Zeit fand ich zu der Thematik einige neue Impulse.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich glaube, das Entscheidende beim Fremdgehen ist nicht einmal der Sex. Zumindest kam ich zu dem Schluss, als ich mir lebhaft eine Szene ausmalte, in der meine Freundin mich betr&#252;gt. Das war alles andere als angenehm, weit davon entfernt, ehrlich gesagt zum Kotzen. Der Grund: Ich war in der Situation vollkommen unbeachtet, irrelevant. Quasi nicht-existent.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun ist es unumg&#228;nglich, dass man nicht st&#228;ndig im Aufmerksamkeitsfokus des Anderen steht. So etwas w&#228;re vielleicht sch&#246;n, gleichzeitig aber f&#252;r das Verfolgen anderer Ziele, beispielsweise beruflicher Natur, absolut hinderlich und kontraproduktiv. Aber wir k&#246;nnen uns zumindest die Illusion machen, dass andere &#8220;st&#228;ndig&#8221; an uns denken, mit uns verbunden sind und derlei Dinge. Selbst, wenn weder sie noch wir es tun. Wichtig ist nicht, was ist, sondern was man wahrnimmt und glaubt. Das <em>&#8220;betrogen werden&#8221;</em> bedroht diesen Glauben allerdings massivst, zerpfl&#252;ckt ihn regelrecht in der Luft. Es ist die Manifestation des Satzes <em>&#8220;Du bist mir schei&#223; egal und ich denke nicht an dich.&#8221;</em>, was im Alltag notwendig ist, in dieser Greifbarkeit aber einfach nur zerst&#246;rerisch wirkt. Kann man sonst derartigen Gedanken und &#196;ngsten ausweichen, ist der Akt des Fremdgehens der auf einen zurasende Vorschlaghammer, der einen mitten in die Fresse trifft. Es erzeugt eine Diskrepanz. Auf der einen Seite steht <em>&#8220;Du bist mir unheimlich wichtig.&#8221;</em>, auf der anderen <em>&#8220;Ich dir scheinbar nicht.&#8221;</em>. Keine ausgeglichene Konstellation.</p>
<p style="text-align: justify;">Menschen scheinen damit ein Problem zu haben. Zumindest habe ich das, derart anf&#228;llig wie ich f&#252;r (Nicht-)Aufmerksamkeit in mir wichtigen Beziehungen bin. Da braucht es kein Fremdgehen, daf&#252;r gibt es genug andere empfindliche Stellen und Interpretationsmuster. <em>&#8220;Es geht nicht immer nur um dich.&#8221;</em> ist darauf eine durchaus gerechtfertigte Reaktion, die es aber nicht besser macht. Damit besser umzugehen&#8230; <em>well</em>, work in progress.</p>
<p style="text-align: justify;">Stellt sich die Frage, inwieweit der Einbezug des Partners daran etwas &#228;ndern kann. Zum Beispiel denke ich, dass (funktionierende) sexuell offene Beziehungen oder gemeinsame Swingerclubbesuche ein tiefstes Vertrauen, Verst&#228;ndnis und Loyalit&#228;t einander gegen&#252;ber bedingen. Nicht, dass ich damit zu meinem jetzigen Entwicklungsstand umgehen k&#246;nnte, aber wenn eine Partnerschaft eine derartigen Freiheitsgrad erreicht, w&#252;rde ich sie fast als unkaputtbar ansehen. Unabh&#228;ngig davon, ob man die gegebenen M&#246;glichkeiten dann nutzt oder nicht.<br />
Ich hatte jedenfalls mal einen Traum, in dem eine Frau mit mir schlafen wollte, es extremst darauf angelegt hat und ich zu ihr meinte, sie solle meine Freundin fragen. Ich glaube, sollten derartige Angebote im realen Leben auftauchen und ich nicht von mir aus eine klare Grenze ziehen k&#246;nnen, w&#252;rde ich genau dieses Reaktionsmuster an den Tag legen: <em>&#8220;Hier ist mein Handy, frag meine Freundin, ob du mit mir schlafen darfst.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Hmm</em>, ich glaube, damit w&#252;rde ich es mir ziemlich leicht machen. Aber ein klares <em>&#8220;Ja.&#8221;</em> oder <em>&#8220;Nein.&#8221;</em> w&#252;rden dann (f&#252;r alle) die Spielregeln klarmachen. Wer wei&#223;, vielleicht gibt es ja gute Gr&#252;nde, warum eine Frau eine andere Frau mit ihrem Freund schlafen l&#228;sst.<sup>1</sup> Das per se auszuschlie&#223;en&#8230; fragen kann man ja. Und das alleine zeugt in meinen Augen von Vertrauen. Wenn man sich dann an das wahrscheinliche <em>&#8220;Nein.&#8221;</em> h&#228;lt, sehe ich darin kein Problem. Selbst, wenn es immer ein <em>&#8220;Nein.&#8221;</em> ist.<sup>2</sup> Wobei Voraussetzung daf&#252;r erst einmal Angebote sind, die auch die eigene Nachfrage bedienen. Aufgrund meines hohen Anspruchs ist das Eintreten einer solchen Situation demnach nahezu ausgeschlossen. Bei den meisten Frauen reicht es mir, wenn ich ihnen ein wenig den Kopf verdrehe. Mit ihnen danach ins Bett zu gehen, ist nicht unbedingt n&#246;tig.</p>
<p style="text-align: justify;">Naja, wie dem auch sein. Beziehungen zwischen Menschen sind und bleiben ein interessantes Thema. Ich bin gespannt, welche Verl&#228;ufe sich in meinem Leben in der Hinsicht noch &#246;ffnen. Eine Mischung aus Angst und Vorfreude, aber gerade derartige Ambivalenzen machen ja das Leben aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Robby<em>, all eyes on</em></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3355" class="footnote">Geht ja nicht unbedingt um dauerhaft, mehrfach oder kontinuierlich. Einmalige Sachen sind mitunter ja auch mehr als genug <img src='http://www.robundseb.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </li><li id="footnote_1_3355" class="footnote">Was ich mehr als verstehen k&#246;nnte und im umgekehrten Fall wohl nicht im Ansatz anders w&#228;re.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Last Minute Boy</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 21:01:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robby</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Problem an meinem Grenzg&#228;ngertum bei Zeitpl&#228;nen ist Unvorhersehbarkeit. Wenn kurzfristig High Priority zur T&#252;r herein tritt und sich dazwischen schiebt. Wobei ich f&#252;r solche F&#228;lle meist noch genug Geschwindigkeitsspielraum nach oben offen habe und einfach noch etwas mehr anziehe. Problematisch wird es eigentlich nur dann, wenn ich die Zeit laufen lasse und es mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Problem an meinem <em>Grenzg&#228;ngertum</em> bei Zeitpl&#228;nen ist <em>Unvorhersehbarkeit</em>. Wenn kurzfristig High Priority zur T&#252;r herein tritt und sich dazwischen schiebt. Wobei ich f&#252;r solche F&#228;lle meist noch genug Geschwindigkeitsspielraum nach oben offen habe und einfach noch etwas mehr anziehe. Problematisch wird es eigentlich nur dann, wenn ich die Zeit laufen lasse und es mir w&#228;hrenddessen den Motor zerlegt. Wenn ich zwei Tage Zeit habe, wenige Stunden f&#252;r den Speed-Durchlauf einkalkuliere, die nat&#252;rlich in dem letzten Drittel der 48 Stunden liegen, und ich bis dato aber gesundheitlich befallen werde. In einer Form, die sich nicht binnen 12 Stunden aufl&#246;st sondern sich in den n&#228;chsten Morgen schleppt und ausbreitet. So dass ich jetzt ersch&#246;pft, niesend und m&#252;de da liege und eigentlich noch etwas machen m&#252;sste.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder zumindest den inneren Anspruch habe. Weil so entscheidend ist die Fertigstellung auch nicht. Anders als bei Klausuren, bei denen ich am Tag vorher ranklotzen musste, ungeachtet dessen was war. Mir f&#228;llt es nicht leicht das K&#228;mpfen einfach sein zu lassen und mich hinzulegen. Zu sagen <em>&#8220;Gut, dann halt nicht.&#8221;</em>. Davon geht die Welt nicht unter, werden keine K&#246;pfe abgerissen und man nicht gleich versto&#223;en. Wobei sich gleichzeitig sagen l&#228;sst <em>&#8220;H&#228;ttest du mal fr&#252;her angefangen.&#8221;</em>, was vollkommen zutreffend ist. Vielleicht auch ein Grund, warum ich es dann fast immer durchziehe, komme was wolle.</p>
<p style="text-align: justify;">Und so werde ich jetzt zumindest einen Oberfl&#228;chenschnitt machen. Einen Grundstein legen. Nicht, dass den jemand sehen w&#252;rde, aber zur&#8230; man k&#246;nnte wohl fast sagen <em>Beruhigung des Gewissens</em>, eher eine Absicherung.</p>
<p style="text-align: justify;">Robby<em>, more rest</em></p>
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		<title>Selbstl&#228;ufer</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 13:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken & Überlegungen]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
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		<description><![CDATA[Der letzte Block eines Workshops, das Thema &#8220;Abschied&#8221;. Ziel war es Fragetechniken zu &#252;ben, den Umgang mit Abschied zu beleuchten und davon ausgehend ein Symbol zu finden. Eigentlich auf den Kurs bezogen, entdeckte unsere Gruppe gleich ein universelles Bildnis des Einzelnen.
Ich bin kein Freund von Abschieden. Das wusste ich schon vorher, allerdings ist mir dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der letzte Block eines Workshops, das Thema <em>&#8220;Abschied&#8221;</em>. Ziel war es Fragetechniken zu &#252;ben, den Umgang mit Abschied zu beleuchten und davon ausgehend ein <em>Symbol</em> zu finden. Eigentlich auf den Kurs bezogen, entdeckte unsere Gruppe gleich ein universelles Bildnis des Einzelnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin kein Freund von Abschieden. Das wusste ich schon vorher, allerdings ist mir dort erst richtig bewusst geworden, dass ich die Phasen meines Lebens relativ unbeeindruckt durchlaufe und durchlaufen habe. Kindergarten, Schule, Gymnasium, Sonderschule, Universit&#228;t &#8211; der Blick war eigentlich stets nach vorne gerichtet. Die Freude auf den n&#228;chsten Schritt, statt auf den bereits gegangenen Weg zu schauen. Auch von zu Hause bin ich unproblematisch ausgezogen, gut, vorerst nur vor&#252;bergehend und ohne mein komplettes Hab und Gut, aber ohne irgendwelche Schwere.</p>
<p style="text-align: justify;">Zynischerweise k&#246;nnte ich sagen <em>&#8220;Es gibt nichts, was mich h&#228;lt.&#8221;</em>. Und traurigerweise ist da wohl etwas Wahres dran. Die wenigen Menschen, die mir wirklich etwas bedeuten, halte ich in meinem Leben. Daran &#228;ndert auch das Heraustreten aus einer gemeinsamen Lebensumwelt nichts. Kein Grund f&#252;r einen Abschied, weil es keinen gibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei dem Symbol lie&#223; ich mich zuerst einen aufsteigenden Pfeil geben. Einer, wie man ihn bei aufsteigenden Aktienkursen findet. Einfach aus dem Grund, weil ich beruflich, so kann ich wohl sagen, einen ziemlich <em>straighten</em> und vor allem unkomplizierten Weg gegangen bin. Kindergarten, Schule, Gymnasium, Sonderschule, Universit&#228;t, Praktikumsplatz &#8211; ein Schritt folgt auf den n&#228;chsten, wie von selbst. Ich bin ein <em>Selbstl&#228;ufer</em>, irgendwann einmal angesto&#223;en gehe ich jetzt ganz einfach meinen Weg.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Bild repr&#228;sentiert zudem den Fakt einer gewissen Einsamkeit oder zumindest eines Alleinseins. Das ist wohl durch noch mehr Faktoren als meinen <em>&#8220;Erfolg&#8221;</em> bedingt, aber jedenfalls ziemlich passend. Wenngleich ich meinte, dass auf den anderen Bahnen neben mir noch welche laufen. Aber eben jeder f&#252;r sich. Stichworte <em>Freiheit</em>, <em>Freiwilligkeit</em> und <em>Autonomie</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Sp&#228;ter fiel mir ein, dass der <em>Selbstl&#228;ufer</em> auch im Zusammenhang mit <em>Nichtabschieden</em> passt. Wie viele wichtige Menschen &#8211; Frauen &#8211; w&#228;ren wohl schon aus meinem Leben getreten, w&#228;re ich ihnen nicht <em>&#8220;hinterher gerannt&#8221;</em>. <em>Well</em>, little stupid boy. Aber so bin ich eben. Wenn ich nicht m&#246;chte, das jemand geht, tue ich alles mir m&#246;gliche um ihn zum Bleiben zu bewegen. Selbst, wenn ich ihn daf&#252;r gehen lassen muss.<sup>1</sup></p>
<p style="text-align: justify;">Was (scheinbar) <em>wirkliche</em> Abschiede anbetrifft&#8230; reden wir nicht dar&#252;ber.</p>
<p style="text-align: justify;">Robby<em>, they kill my heart</em></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3351" class="footnote">Ha, der Satz soll nur zur Verwirrung und geistigen Aktivierung dienen.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Irgendwas l&#228;uft falsch</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 09:50:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Internet]]></category>
		<category><![CDATA[an sich]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgangspunkt ist der Spiegelartikel &#252;ber einen Steuers&#252;nder, der seine Bank verklagt, weil diese ihn zu sp&#228;t &#252;ber den Diebstahl der Kontodaten informiert hat. Das Gericht gibt ihm recht und weist ihm einen Teil seiner steuerlich unterschlagenen Summe zu.
Da haben wir also einen Kriminellen, der sich nicht unbedingt auf Kosten, aber zum Schaden der Gesellschaft bereichert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ausgangspunkt ist <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,676473,00.html">der <em>Spiegelartikel</em></a> &#252;ber einen Steuers&#252;nder, der seine Bank verklagt, weil diese ihn zu sp&#228;t &#252;ber den Diebstahl der Kontodaten informiert hat. Das Gericht gibt ihm recht und weist ihm einen Teil seiner steuerlich unterschlagenen Summe zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Da haben wir also einen Kriminellen, der sich nicht unbedingt auf Kosten, aber zum Schaden der Gesellschaft bereichert, dabei erwischt wird und sich anschlie&#223;end beschwert, weil ihm keiner rechtzeitig Bescheid gesagt hat. Sorry, aber das finde ich echt armselig. Wenn, dann richtig. Und nicht <em>&#8220;H&#228;tten sie mir mal gesagt, dass ich auffliegen kann, dann h&#228;tte ich mich vorher gestellt.&#8221;</em>. Und sonst nicht, Herr Saubermann.<br />
Stellt sich die Frage, ob die Bank ob der Machenschaften ihres Klienten wusste. Falls ja, trifft es immerhin die selbe kriminelle Struktur, falls nicht, sollte das Urteil obsolet sein. Au&#223;er man muss heutzutage immer damit rechnen, dass Kriminelle das Geld bei einem bunkern.</p>
<p style="text-align: justify;">Spa&#223;igerweise m&#252;sste jede gr&#246;&#223;ere Bank ihren Anlegern mal mitteilen, dass Kontodaten geklaut wurden. Ich w&#228;re gespannt, wie viele Steuers&#252;nder sich pl&#246;tzlich selbst anzeigen. Erb&#228;rmlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Robby<em>, Recht und Gerechtigkeit</em></p>
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