August 22nd, 2010 by Robby
Wiedermal festgestellt, dass mir die ganze Glaubensgeschichte nicht mehr zusagt. Schlimmer noch: Kognitive Dissonanz. Sünde? Nein danke, beziehungsweise wenn, dann die, die ich auch wirklich selbst begehe. Menschsein als Erbsünde? Öhm, nein. Mein Leben und Schicksal in Gottes Händen? Nein danke. Ich bin internal kontrollüberzeugt. Errettung und Vergebung durch den Herren? Unwahrscheinlich. Am ehesten gelingt das durch die Person im Spiegel. Und falls die nicht ausreicht, stellen sich mir vielleicht andere Menschen an die Seite. Ewiges Leben und jüngstes Gericht? Gähn, das aktuelle wird schon lange genug währen.
Ich meine, soziale Gruppen, Werte und Einstellungen schön und gut, aber dafür braucht es keinen “Personenkult”. Jesus war auch nur ein dreckiger Narzisst, der sich gnadenlos selbstüberschätzt hat und dem Messias-Komplex verfallen war. Zweifelsohne ist es – zumindest aus meiner Sicht – Gleichgesinnte um sich zu versammeln, was die Religionen attraktiv und funktional macht, aber für mich kein Grund ist Dinge zu glauben, die ich nicht mehr glaube.
Wenn es einen Gott gibt, ist das schön und gut. Wenn nicht, ist es auch okay. Nichts, wovon meine Entscheidungen abhängen. Der Grad an gottlosem und gottgefälligem Verhalten meinerseits hängt nicht von der Existenz Gottes ab.
Robby, braucht für seine Kinder Alternativen
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August 21st, 2010 by Robby
To make a long story short: Von einer einflussreichen Person zu einer ebensolchen Veranstaltung mitgenommen wurden. Erste Reihe inmitten von Anzugträgern und noch vor Vertretern verschiedenster Staaten. Erster Referent erklärt, wie trotz geringer Supportquoten russisch in den kommenden Jahren zur neuen Weltsprache werden solle. Ich bin dagegen, hätte ich keine Lust in zwanzig, dreißig Jahren englisch zu lernen. Redner Nummer zwei erklärt, wie man in Deutschland das Geld und damit die Steuereinnahmen mehren könnte, Nummer drei flamet gegen Ghana. Im Anschluss werden mir Papiere übergeben, ich solle sie irgendwo hinbringen.
Ich werde verfolgt, entkomme, gelange an eine Weggabelung, sehe meine Verfolger, verschwinde im Hotel, fahre in den zweiten Stock und laufe anschließend im Treppenaufgang nach unten, um durch die Hintertür zu verschwinden. Der andere Fahrstuhl fuhr nur weiter nach oben, im Treppenaufgang kamen mir zwei bewaffnete Frauen entgegen, ließen mich aber in Ruhe, am Hinterausgang lief ein Typ rum, war aber ungefährlich.
Durch Seitengassen geschlichen, mich bis zur Kontaktaufnahme verstecken wollen, beim Asiaten in einer Sackgasse umgedreht und in einen Currywurstimbiss gegangen, wo andere Agenten auf mich warteten. Dort vollkommen planlos und intuitiv gelandet, von Verfolgern beschützt wurden und anschließend durch den Hinterausgang mit meinem Team verschwunden. Einen Verdächtigen festgesetzt und je einen Joghurt gegessen, auf der Suche nach versteckten Mikrochips. Misstrauen gegenüber jedem.
Robby, Kurzfassung Ende
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August 19th, 2010 by Robby
Nachdem ich mich ausgehend von “Inception” noch mal ein wenig mit dem luziden Träumen beschäftigte, hatte ich heute morgen die zweite Gelegenheit für eine Phase luzide zu träumen. Nur in Ansätzen, aber dennoch eine grandiose Erfahrung. Zu merken, dass man träumt und die Szenerie anzuhalten, um den Bewusstseinszustand zu halten. Ein gesteigerter Herzschlag, kann das Unterbewusstsein einen doch jederzeit übermannen oder man sich selbst aufwecken. Eine Gratwanderung, die zwischen Klartraum und Phantasiereise abläuft. Erste Manipulationsversuche in der ursprünglichen Szene, gefolgt vom versuchten Umgebungswechsel und aktiver Traumgestaltung.
Hat noch nicht ganz geklappt. Aber die Tatsache das Traumgeschehen zu erkennen und aus- und anhalten zu können, großartig. Wenn mir das systematischer gelingen sollte, kann ich damit beginnen eigene Traumwelten zu schaffen. Im Traum. Tagsüber lassen sich solche Welten einfach kreieren, wenn auch nicht gegen jede Regel.
Robby, stabilisieren und transformieren
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August 17th, 2010 by Robby
Großartige Serie. Die ersten beiden Staffeln bisher überwältigend. Anscheinend so sehr, dass die Charaktere in meinen Träumen Einzug erhalten. Mit der Waffe im Anschlag durch die Straßen zu laufen, Rückendeckung zu haben, anschließend in einem Ski-/Skaterladen Sachen auszuprobieren und die Rückendeckung als Robin zu identifizieren. Mit ihr und Mini-Skiern an den Füßen den grünen Teppich entlang rutschen. Ein kurzes Innehalten, ein bewunderndes Anschauen und innerer Widerstände zum Trotz das Folgen eines Kusses. Szenenwechsel in eine Klasse, ein verdächtig aussehender Typ, die Erklärung von Placebos, wir nebeneinander.
Szenenwechsel. Vermutlich Urlaub, wir sind zu dritt, die Jugendherberge ist ausgebucht. Zimmer gäbe es erst ab 20 Personen. So viele kriegen wir nicht zusammen. Weshalb wir keins der freien Viererzimmer bekommen, ist mir nicht klar. Einzige Erklärung: Dort ist schon jemand (2) drin.
Zwei Mädels neben uns, die Blonde schmeißt sich an mich ran. Fühlt sich gut an, wenngleich es nur bei einem kleinen Geplänkel bleibt. Wir verlassen das Haus, draußen ist alles voller Leute. Warum haben wir nicht reserviert? Wir gehen etwas trinken. Irgendwann zwischendurch saß ich auch mit Lena Meyer-Landrut an einem Tisch, die dann mit einem anderen vor meinen Augen rumgeknutscht hat. Herzlichen Glückwunsch. Einer meiner Begleiter entpuppt sich als Barney, der eigentlich eine Wohnung in dem Ort hat, wo wir alle auf der Couch übernachten könnten, wenn er sich nicht so hätte.
Ergibt das alles einen Sinn? So wie ich es aufschreibe vermutlich nicht. Für mich persönlich schon.
Robby, Inception
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August 15th, 2010 by Robby
Die Handlung von “Inception” lässt sich eigentlich in weniger als 140 Zeichen zusammenfassen:
Mein Tweet:
#Inception: Geschäftsmann fliegt nach Hause, träumt abgefahrenen Scheiß und realisiert die Bedeutung seiner Kinder. #thatsit #easygoing
Das klingt ziemlich unspektakulär und langweilig, ist aber die plausibelste Erklärung und nach Ockhams Rasiermesser allen anderen vorzuziehen. Ich meine, das erklärt alles. Klar, das nimmt dem Film gewissermaßen den Reiz und Zauber, aber es ist zweifelsohne eine große Kunst aus so einem “Nichts” an Inhalt eine so viel-diskutierte Sache zu machen. Ich meine, selbst “Memento” punktet weniger durch seine Handlung, als viel mehr seine Aufmachung und die dadurch entstehende Verwirrung des Gedächtnisses.
Robby, kurz und knapp
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