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Zug|Bar

Die namentliche Nennung eines Professors vor schätzungsweise vier Jahren im Zug

kombiniert mit

einer alkoholbedingten Grenzüberschreitung Ende Januar

und sämtlichen anderen Entscheidungen, die nicht minder irrelevant waren, führten dazu, dass ich am Samstagabend von einer Bardame angesprochen wurde, wir uns kurz unterhielten und ich ihr beim Gehen scheinbar beiläufig meinen Vornamen mitteilte.

Sonderbar, aber interessant.

Eman(n)zipation

In der Vergangenheit war es wohl so, dass das weibliche Geschlecht von dem männlichen unterdrückt wurde. In Einzelfällen weiß das Frauen auch heute noch zu gefallen, aber kam es prinzipiell zu einem Aufstand, einer Revolution. Der Freischlag der unterdrückten Weiblichkeit hin zu männlicher Selbstbestimmung.

Ich finde das aus menschlicher Sicht absolut erstrebenswert, auch aus persönlicher, wäre es oftmals nicht so verdammt schief gelaufen. So wie es früher Männer gab – und mit Sicherheit auch heute noch gibt -, die Frauen unterdrückten, gibt es mittlerweile auch umgekehrte Exemplare. Frauen, die denken nur aufgrund ihres Geschlechts einen Freibrief zu haben.

Sinngemäß könnten sie im Zuge der entwickelten Unabhängigkeit sagen “Ich bin eine Frau, habe Brüste, die Hoheit über die Reproduktion und kann jeden haben.”, gegebenfalls mit dem Zusatz “Und du bist nur ein Mann.”. Der gesellschaftlich zwar immer noch zu Unterhaltszahlungen verpflichtet ist, die Frau ansprechen, ihr den Hof machen, die Tür aufhalten und sie zum Essen einladen darf.1

Wurden früher die Frauen unterdrückt, so werden es jetzt die Männer. Frauenquote. Was für ein Schwachsinn. Wer die Leistung bringt, soll den Job bekommen. Meinetwegen z-standardisiert, so dass die beste Frau dem zweitbesten Mann vorgezogen wird, selbst, wenn dessen Leistung nominal höher liegt.

Wahre Emanzipation bedeutet2, dass sich Mann und Frau menschlich auf Augenhöhe begegnen. Gleichberechtigt, mit Offenheit, Verständnis und Rücksichtnahme.

Alles andere… führt zu weit, wird aber spannend und lustig.

  1. Stichwort benevolenter Sexismus. []
  2. in meinen Augen []

Wer bist du?

X

Irgendwie scheine ich es mit Abschlusskonzerten zu haben. War, wie die Vorband Anne Haight, absolut hörenswert.1 Sehr sympathisch.

Das Mädchen mit den Ohropax war leider nicht da. Vielleicht habe ich es auch nur übersehen oder verpasst. Aber das ist eine andere Geschichte.

  1. Der Jazz-Support war musikalisch eher nicht mein Fall. []

Friends and Benefits

Friends with benefits ist momentan wohl das bindungstechnische Mittel der Wahl. Eine Beziehung ohne Beziehung, wenn man so will. Menschliche und sexuelle Vertrautheit bei gleichzeitiger Nicht-Bindung und Nicht-Exklusivität. Etwas, was wohl nie möglich ist, zumindest nicht auf Dauer, ohne, dass sich mindestens eine Seite selbst belügt.

Meine “bessere Hälfte” fährt daher ein Modell, welches er, wenn man so will, schon seit Jahren propagiert hat: “Friends AND Benefits”. (Männliche) Freunde zum Reden und Vertrauen, Frauen zum Ficken. Eine klare Trennung und selbst, wenn es ihn nicht absolut erfüllt, fährt er damit momentan allem Anschein nach recht erfolgreich.

Spitzt man das weiter zu, ließe sich das ganze hochführen bis auf “Relationship AND Sex”. Unabhängig davon, ob man seinen besten Freund als Beziehungspartner sieht, mit dem die zwischenmenschliche Kommunikation problemlos abläuft, oder sich eine Frau der Kategorie Mutti sucht, die einem zu Hause das Essen auf den Tisch stellt, über den Kopf streichelt und einen gesund pflegt. Den Sex holt man sich dann bei den Schlampen und/oder Femme Fatales. Je nach eigener Befähigung entweder einfach so, weil man es kann, oder indem man 50€ auf den Tisch legt.

Eigentlich ein idiotensicheres und effektives Konzept, wenn die Trennung klappt. In welche Schublade in diesem Fall die Gefühle kommen, vermag ich allerdings nicht zu sagen.

Grundstoff

Kleider machen Leute. Ebenso wie Frisuren und nicht zuletzt Körpersprache.1 Die Friseurin meines Vertrauens habe ich mittlerweile gefunden, kleidertechnisch ist es eine Gratwanderung, die sich am besten im folgenden Spruch zusammenfassen lässt:

“Mit Kleidung ist es wie mit Frauen: Ich weiß, was ich will, es ist so gut wie nicht existent und wenn, mit horrenden Kosten verbunden.”

600€ für eine Jacke ist dann doch etwas außerhalb meines Budgets und die innerhalb dessen scheitern an Faktoren wie Farbe, Optik, Taschen oder Größe. Selbiges gilt für Schuhe. Mitunter sind es nur gottverdammte Detailfragen, aber wenn ich mich schon mal ummantele und gut und gerne Unmengen Kohle auf den Tisch schmeiße, dann mit den passenden Teilen.

Und das führt uns zum eigentlichen Thema. Mittlerweile achte ich neben dem Preis und der Tatsache, dass es Kleidung ist, auch auf Gefallen und Qualität. Das führt mich zu – in meinen Augen – recht angebrachten Wertvorstellungen und einer Empfehlung, die ich gerne weitergebe:

Grundstoff. Ein T-Shirt nicht teurer als im normalen Laden, dafür aber grün. Bio-Baumwolle, CO²-neutral produziert, fair gehandelt und derlei Dinge. Für mich nicht entscheidend, aber da es keine Mehrkosten gibt oder sich diese im vertretbaren Rahmen bewegen, durchaus aus ein netter Nebeneffekt. Die Lieferzeit war nahezu nicht vorhanden, die Stücke sitzen mitunter wie angegossen2 und der Stoff fühlt sich einfach nur göttlich an. Ich möchte fast von einem neuen Körpergefühl sprechen, was vielleicht auch durch die Tatsache bedingt ist, dass ich endlich mal gezielt danach schaue, was ich möchte und (zu) mir passt. Aber auch darüber hinaus gibt es qualitativ sichtbare Unterschiede.3

Nach der ersten Lieferung habe ich überlegt gleich noch mal einen drauf zu legen. Wer gute und günstige T-Shirts & Co. und dabei “was für die Umwelt” tun möchte, dem sein der Laden absolut ans Herz gelegt.

Falls jemand (Online-)Geschäfte mit minimalistischen Jacken, Schuhen und derlei Dingen empfehlen kann: Immer her damit.4

  1. Ich mag Körpersprache. []
  2. Bei jenen, die das nicht tun, ist das eher meinem momentanen Körper geschuldet. []
  3. Bei bedruckten T-Shirts, die es dort nicht gibt, fällt das noch eher auf. []
  4. Werbekommentare werden gelöscht. []

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